Google umgeht App Store durch Voice als Webanwendung fürs iPhone

Sie bietet dieselben Funktionen wie die von Apple abgelehnte Applikation. Die browserbasierte Variante lässt sich auch als Icon ins Home-Menü einbinden. Angeblich steht AT&T hinter der Verbannung aus dem App Store.

Wie die New York Times berichtet, wird Google die von Apple abgelehnte Google-Voice-Software überarbeiten und als browserbasierte Anwendung neu veröffentlichen. Die an das Design des iPhone angelehnte Website soll dieselben Funktionen bieten wie die aus dem App Store verbannte Applikation. Nutzer des iPhones sollen sie sogar als Icon in das Home-Menü des Apple-Smartphones einbinden können.

Google Voice ist ein kostenloser Dienst des Suchanbieters. Seine Nutzer sind unter einer Nummer an all ihren Anschlüssen (zu Hause, Arbeit, Handy) erreichbar. Die Software ist derzeit für Android- und Blackberry-Smartphones erhältlich. Spekulationen zufolge steht Apples exklusiver iPhone-Vertriebspartner AT&T hinter dem Ausschluss von Google Voice, da die Anwendung es ermöglicht, kostenlos SMS zu verschicken und günstige Ferngespräche zu führen.

Ein Google-Sprecher wollte keinen Zeitpunkt für die Veröffentlichung nennen. Sein Unternehmen arbeite aber weiterhin daran, alle Dienste des Unternehmens auch mit Hilfe von mobilen Browsern Nutzern des iPhone zur Verfügung zu stellen.

Apple hatte Ende Juli die Zulassung von Google Voice für den App Store abgelehnt und zudem einige Anwendungen verbannt, die auf Googles Telefoniedienst basieren. Nach Ansicht des Unternehmens kopieren sie Standardfunktionen des iPhone. Die Federal Communications Commission (FCC) untersucht nun die Sperre und hat beide Parteien Anfang August um eine Stellungnahme gebeten.

Themenseiten: Apple, Federal Communications Commission (FCC), Google, Mobil, Mobile, VoIP, iPhone

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