OpenOffice stellt Prototypen mit Ribbon-Interface vor

Ähnlich wie Microsoft Office lässt sich die freie Bürosoftware möglicherweise künftig über große Schaltflächen und Icons bedienen. Anders als Microsoft wird OpenOffice die klassische Menüleiste aber offensichtlich beibehalten.

Die OpenOffice-Entwickler haben im Rahmen des Ende 2008 gestarteten Projekts „Renaissance“ den Prototypen einer neuen Benutzeroberfläche vorgestellt. Demnach wird die freie Bürosoftware künftig ein ähnliches Interface nutzen wie Microsoft Office.

Der von Projektleiter Frank Loehmann in einem Blog-Eintrag veröffentlichte Screenshot zeigt die neue Oberfläche des Präsentationsprogramms Impress mit großen Schaltflächen und Icons, die frappierend an Microsofts mit Office 2007 eingeführte Ribbons erinnern. Anders als in Microsofts Office-Programmen ist in den OpenOffice-Anwendungen die klassische Menüleiste aber immer noch vorhanden.

Loehmann weist darauf hin, dass der gezeigte Entwurf noch nicht final sei, auch wenn man die eigentliche Entwicklungsphase abgeschlossen habe. Man wolle lediglich die neuen Interaktionsmöglichkeiten testen. Die Inhalte der Toolbars und die Gruppenbezeichnungen könnten sich noch ändern.

Interessierte Nutzer können den auf Java basierenden Prototypen testen. Voraussetzung ist Java 6.

Die neue Benutzeroberfläche von OpenOffice erinnert an Microsofts Ribbon-Interface (Bild: Sun).
Die neue Benutzeroberfläche von OpenOffice erinnert an Microsofts Ribbon-Interface (Bild: Sun).

Themenseiten: Open Source, Openoffice.org, SUN, Software

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