Umfrage: Deutsche glauben nicht recht an Datenschutz im Web

Auf dem letzten Platz von sechs Branchen liegen Onlineshops mit einer Durchschnittsnote von 4,4. Ihnen geben 29 Prozent der Bürger eine Sechs. Internet-Service-Provider bekommen mit 4,2 auch kein gutes Zeugnis.

Die Deutschen haben wenig Vertrauen in den Schutz ihrer Daten – am wenigsten aber im Bereich Internet. Das hat eine von Symantec bei Emnid in Auftrag gegebene Umfrage ergeben.

Von sechs bewerteten Branchen schlossen Internet-Service-Provider mit einer durchschnittlichen Schulnote von 4,2 am zweitschlechtesten ab. Nur Onlineshops waren mit Note 4,4 noch schlechter. Den Shopbetreibern allerdings geben 29 Prozent der Nutzer eine Sechs.

Für den ersten Platz genügte ein Notenschnitt von 3,1, den der Öffentliche Sektor erhielt. Die Einstufung „Gut“ oder „Sehr gut“ vergaben aber auch für die Behörden nur 33 Prozent der Befragten. Auf Platz zwei schaffte es der Finanzsektor mit einem Schnitt von 3,2, gefolgt von Eisenbahn und Nahverkehrsunternehmen (ebenfalls 3,2). Die Datensicherheit des Einzelhandels stufen die deutschen User mit durchschnittlich 3,5 ein. Nur 8 Prozent haben volles Vertrauen, dass ihre auf Kundenkarten gespeicherten Daten dort sicher sind.

Die Umfrage (PDF) führte Emnid im Juli 2009 durch. Die Marktforscher befragten dafür 1000 Bundesbürger.

Keiner Branche trauen Deutsche wirklich soliden Datenschutz zu (Bild: Symantec).
Keiner Branche trauen Deutsche wirklich soliden Datenschutz zu (Bild: Symantec).

Themenseiten: Big Data, Datenschutz, Internet, Symantec, Zensur

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