Microsoft zeigt seine Vision vom Büro der Zukunft

Forschungschef Craig Mundie führt anhand eines mit Kameras, Mikrofonen und Touchscreen verkabelten Büros vor, wie sich Microsoft die künftige PC-Nutzung vorstellt. Dazu kommen Surface-Technik und das Natal-Projekt zum Einsatz.

Microsofts Chief Research and Strategy Officer, Craig Mundie, hat auf einer Analystenkonferenz in Redmond demonstriert, wie sich Microsoft das Büro der Zukunft vorstellt. Mit einer Sprach- und Gestensteuerung sowie diversen Touchscreens verwandelte der Hersteller ein komplettes Büro in eine Computeroberfläche.

Mundie führte eine Hologramm-artige Videokonferenz mit virtuellen digitalen Assistenten vor. Als Schreibtisch diente ein Touchscreen-Computer mit Microsofts Surface-Technik. Die Wände des Büros waren mit Displays gepflastert, die man je nach Wunsch als virtuelle Fenster, Bildergalerie oder Pinnwand für kurze Nachrichten oder als Desktopoberflächen mit verschiedenen Arbeitsplatzeinstellungen benutzen konnte.

In einem Teil der Demo platzierte sich Mundie mitten in einem virtuellen Architekturmodell. Dazu nutzte er Kameras mit Raumerkennung, wie sie beim Natal-Projekt für die Xbox zum Einsatz kommen.

„Die entscheidenden Fragen sind, welche Killer-Apps den Beginn der neuen Technikära einleiten und welche Benutzerschnittstelle Anwender zur Steuerung verwenden werden“, sagte Mundie. „Das ist unser Traum, aber der Traum ist sehr real. Wir haben bereits einen geraden Weg, auf dem wir das alles realisieren können. Die erforderliche Technik gibt es bereits in unseren Forschungslaboren.“

Auf Mundies Demonstration folgte ein Vortrag von Robert J. Bach, dem Präsidenten der Entertainment and Devices Division. Anhand eines Breakout-Klons namens Riccochet zeigte er, was für Möglichkeiten das Natal-Projekt für Computerspieler bietet. Darin müssen die Spieler mit ihrem Körper Bälle gegen eine Wand lenken und nach und nach alle Ziegelsteine herausschlagen.

Natal war schon auf der E3-Expo in diesem Jahr gezeigt worden. Ein Kontroller mit der Technik soll 2010 auf den Markt kommen. Bill Gates hat eine vergleichbare Gestensteuerung auch für Windows versprochen.

Themenseiten: Forschung, Hardware, Microsoft

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