Micro Focus schließt Übernahme von Borland ab

Der endgültige Kaufpreis liegt deutlich über dem ursprünglichen Angebot von 75 Millionen Dollar. Die Übernahme von zwei Compuware-Geschäftsbereichen mit ähnlicher Ausrichtung unterstreicht die Strategie: Micro Focus positioniert sich als Anbieter von Application Lifecycle Management.

Micro Focus hat die Anfang Mai angekündigte Übernahme von Borland jetzt abgeschlossen. Das ursprüngliche Kaufangebot lag bei rund 75 Millionen Dollar. Es wurde im Verlauf der Übernahmeverhandlungen aber mehrmals erhöht. Zum endgültigen Kaufpreis machten die Unternehmen keine Angaben mehr. Borland hatte 2008 mit Produkten für Application Lifecycle Management, Project Portfolio Management und Model Driven Development einen Jahresumsatz von 172 Millionen Dollar erzielt.

Der ebenfalls Anfang Mai bekannt gegebene Verkauf der Compuware-Geschäftsbereiche „Application Testing“ und „Automated Software Quality“ an Micro Focus für rund 58 Millionen Dollar war bereits Anfang Juni abgeschlossen worden.

„Mit dem erweiterten Portfolio von Micro Focus können wir unseren Kunden nun die komplette Wertschöpfungskette von der Konzeption und Erstellung über Tests bis zur Inbetriebnahme der Software anbieten“, sagt Rainer Downar, Country Manager Central Europe bei Micro Focus.

Themenseiten: Borland, Business, Compuware, Micro Focus, Software, Übernahmen

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