IBM nennt Details zu Power-7-CPUs und Upgrade-Pfade

Aktuelle Power-6-Server des Typs 570 und 595 werden sich auf die neuen 45-Nanometer-Prozessoren mit vier bis acht Kernen aufrüsten lassen. Neue Software und Services sollen heterogene Umgebungen besser verwaltbar machen.

IBM hat erste Details zu den kommenden Power-7-CPUs und möglichen Aufrüstpfaden mitgeteilt. Kunden, die jetzt einen Power-595- oder Power-570-Server basierend auf Power 6 kaufen, werden auf die neue Prozessorgeneration mit 45 Nanometern Strukturbreite migrieren können, sobald diese im kommenden Jahr verfügbar ist.

Ein einzelnes Power-595-System-Upgrade kann laut IBM während einer geplanten Wartung durchgeführt werden. Dabei werden die Prozessorbooks, die die CPUs, den Arbeitsspeicher und die Systemcontroller beinhalten, innerhalb des bestehenden Systemrahmens durch Power-7-Komponenten ersetzt. Anwendungen von Power-6-basierten Systemen sollen sich mit „PowerVM Live Partition Mobility“ und „AIX Live Application Mobility“ auf aufgerüstete Power-595- oder Power-570-Server bringen lassen, ohne die Verfügbarkeit der Anwendungen zu beeinträchtigen.

Die Power 7-Prozessoren wird es voraussichtlich in 4-, 6- und 8-Core-Varianten geben. Bei gleichbleibendem Gesamtenergieverbrauch sollen sie voraussichtlich zwei- bis dreimal so leistungsfähig sein wie Power-6-Prozessoren.

Zudem sollen die Power-7-Systeme ein besseres Virtualisierungs- und Systemmanagement bieten. „IBM Systems Director VMControl“ übernimmt die Systemverwaltung von heterogenen virtuellen Umgebungen. Es identifiziert, überwacht und lokalisiert virtuelle Ressourcen. Die Software kann auch neue virtuelle Maschinen erzeugen sowie verwalten und neue Workloads einrichten. Ein Interface bringt dabei die System z-Mainframes, die x86-basierten System-x-Server sowie die BladeCenter- und Power-Systems-Plattformen AIX-, Linux- und i unter einen Hut.

Die „IBM Systems Director VMControl Express Edition“ stellt ein Lifecycle-Management für virtuelle Rechner bereit. Damit können Kunden virtualisierte Ressourcen schaffen, verändern und löschen oder sie auf andere physische Ressourcen bewegen. VMControl Express unterstützt eine breite Reihe von Betriebsumgebungen, darunter Hypervisor von IBM und anderen Anbietern quer über die IBM-Plattformen Power, System x und System z mit Linux.

Die Standardedition von Systems Director VMControl ermöglicht es Nutzern auch, virtuelle Images zu erfassen, zu importieren, zu erzeugen, zu editieren, zu löschen und anzuwenden. Die plattformübergreifende und kostenlose VMControl Express Edition und die VMControl Standard Edition können voraussichtlich ab 24. Juli heruntergeladen werden. Die Enterprise Edition wird wohl Ende 2009 verfügbar sein.

Themenseiten: Hardware, IBM, Prozessoren

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