LG will erst 2012 große OLED-Fernseher fertigen

Bei kleinen Handy-Bildschirmen wirken sich die Vorteile der Technologie laut CEO Kwon Young Soo nicht ausreichend aus. Trotz eher langfristiger Planung soll LG 1700 Mitarbeiter für die OLED-Fertigung einstellen.

Sonys 11-Zoll-OLED-Fernseher XEL-1 kostet fast 4000 Euro (Bild: Sony)
Sonys 11-Zoll-OLED-Fernseher XEL-1 kostet fast 4000 Euro (Bild: Sony)

LG plant, erst 2012 für große Fernseher benötigte organische Leuchtdioden-Displays zu fertigen. So zitiert zumindest OLED-Display.net den CEO des Unternehmens, Kwon Young Soo. Weiter sagte er: „Der kommerzielle Erfolg von OLED hängt davon ab, wie stark sich seine Überlegenheit gegenüber herkömmlichen LED-Technologien zeigen wird.“

LGs bisher größter OLED-Fernseher misst 15 Zoll. Er wurde dieses Jahr auf der Consumer Electronics Show als Prototyp ausgestellt. Es ist nicht klar, ob er je in Serie geht. Dennoch will LG laut OLED-Display.net massiv in organische Displays investieren und für ihre Fertigung bis zu 1700 Mitarbeiter einstellen. Der Schwerpunkt liegt auf Fernsehern und nicht etwa auf Handy-Bildschirmen: „Je größer das Display, desto effizienter ist die OLED-Technologie“, sagt Kwon Young Soo.

Sowohl Samsung als auch Sony wollen bis Ende 2009 oder spätestens Mitte 2010 OLED-Fernseher dieser Größe verkaufen. Die große Frage ist, ob der Preis für mehr als eine Handvoll Anwender akzeptabel sein wird: Für Sonys 11-Zoll-OLED-Fernseher XEL-1 zahlt man derzeit rund 3200 bis 3900 Euro.

Die jüngsten Prognosen zum OLED-Markt stammen von DisplaySearch. Sie sagen ein jährliches Wachstum von 37 Prozent voraus. 2015 soll das Segment dann 5,5 Milliarden Dollar schwer sein.

Themenseiten: Business, LG, OLED, Personal Tech

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