Embedded Linux startet angeblich in einer Sekunde

Die Variante dient der Steuerung eines Auto-Displays. Ein beschleunigtes Moblin mit deutlich mehr Treibern soll zumindest die 10-Sekunden-Marke knacken. Dazu arbeitet Intel mit Phoenix zusammen.

Der Linux-Spezialist MontaVista beansprucht für seine neueste Embedded-Linux-Version eine Bootzeit von unter 1,5 Sekunden. In einem Youtube-Video zeigt das Unternehmen ein Anzeigesystem für Autos, das in so kurzer Zeit vom ausgeschalteten Zustand in einen voll funktionsfähigen Modus übergeht. Die Bootzeit von einer Sekunde kann allerdings nicht direkt mit dem Startvorgang eines Desktop-Betriebssystems gelichgesetzt werden, das wesentlich mehr Treiber und Prozesse starten muss.

Konkurrenz könnte MontaVista durch das von Intel geförderte Netbook-Betriebssystem Moblin erwachsen – ebenfalls ein Linux-Derivat. Intel hat sich kürzlich mit Phoenix Technologies zusammengetan, das eine Schnellstarttechnologie namens HyperSpace im Programm hat, die nun auch im Moblin-Projekt zum Einsatz kommen soll.

HyperSpace besteht aus einem reduzierten Linux mit Browser und WLAN-Treibern. So soll es flotten Web-Zugriff ermöglichen. Ein wie HyperSpace aufgebautes Moblin ist Berichten zufolge in unter zehn Sekunden voll nutzbar.

Auch bei Ubuntu müssen Linux-Anwender weniger warten: Die Entwickler haben in der aktuellen Version 9.04 die Bootzeit deutlich verkürzt.

Themenseiten: Betriebssystem, Canonical, Intel, Linux, Montavista, Open Source, Software

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