Google Apps verlassen Betaphase

Die Anwendungen Mail, Kalender, Talk und Text und Tabellen liegen ab sofort als finale Versionen vor. Sie erfüllen nun einen von Google nicht näher beschriebenen Qualitätsstandard. Einige Kunden haben Vorbehalte gegenüber Betasoftware.

Google hat die Betaphase seiner auf Firmenkunden ausgerichteten Online-Anwendungen Google Apps beendet. Zur Apps-Suite gehören Google Mail, Google Kalender, Google Text und Tabellen und Google Talk. Nach Herstellerangaben nutzen weltweit mehr als 1,75 Millionen Unternehmen Google Apps.

Laut Matthew Glotzbach, Direktor für Produktmanagement, erfüllen die Google Apps nun einen nicht näher beschriebenen Qualitätsstandard. Schon während der Betaphase hatte Google seinen Geschäftskunden eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent zugesagt, die unverändert auch für die finale Version gilt.

Zudem habe Google festgestellt, dass die Beta-Kennzeichnung nicht zu großen Unternehmen passe und einige Nutzer irritiere, so Glotzbach. Sie assoziierten mit „Beta“ eine Software, die noch nicht zum allgemeinen Gebrauch geeignet sei. „Kunden haben mitunter Vorbehalte gegenüber Software, die sich vermeintlich noch in der Entwicklungsphase befindet“, schreibt Glotzbach in einem Blogeintrag.

Google hat darüber hinaus Google Mail um zwei neue Funktionen für Unternehmenskunden erweitert. So können Führungskräfte ihren Assistenten die Möglichkeit einräumen, stellvertretend für sie ihre E-Mails zu verwalten. Außerdem können Unternehmen nun Richtlinien für die Archivierung von Nachrichten festlegen. Glotzbach kündigte an, Google werde seine Online-Anwendungen auch nach der Beendigung der Betaphase weiterentwickeln und verbessern.

Themenseiten: Google, Google, Internet

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