Oracle stellt Middleware-Suite Fusion 11g vor

Das Paket integriert Software aus vielen Firmeneinkäufen. Offene Standards sollen die Interoperabilität mit anderen Produkten sichern. Das Ziel ist die Bekämpfung der "Fragmentierung" in der IT-Landschaft.

Oracle hat Version 11g seiner Middleware-Suite Fusion vorgestellt. Sie soll die Software-Umgebung in Unternehmen durch bessere Integration vereinfachen.

Oracles Fusion enthält eine ganze Reihe von Produkten, die nicht zum klassischen Betätigungsfeld von Oracle – Datenbanken und Datenbankanwendungen – gehören. Viele von ihnen stammen aus Firmenkäufen. Das Unternehmen hat beim Launch am Mittwoch 11g-Updates für fünf Middleware-Produktlinien vorgestellt: Oracle SOA Suite, Oracle WebLogic Suite, Oracle WebCenter Suite, Oracle Identity Management und Oracle Development Tools for Fusion Middleware.

Oracle President Charles Philips beschrieb Fusion Middleware als Teil eines integrierten Bauwerks. Das Fundament bilde die Infrastruktur. Darauf baue ein Datenbank-Layer, ein Middleware-Layer und schließlich ein Anwendungslayer auf. Laut Philips hat Oracle das Ziel, das Bauwerk selbst komplett zu errichten, dabei jeden Layer einzubeziehen und dafür zu sorgen, dass alle Layer richtig zusammenarbeiten.

Das Unternehmen habe deshalb in den vergangenen fünfeinhalb Jahren 58 Zukäufe getätigt. Nach Angaben von Philips hat Oracle zusätzlich dafür gesorgt, dass alle gekauften Middleware-Techniken miteinander funktionieren. Damit solle die in der IT-Branche übliche „Fragmentierung“ bekämpft werden. Der Middleware-Layer stütze sich auf offene Standards, um die Interoperabilität mit den Produkten anderer Hersteller sicherzustellen.

„Das ist eine neue Ebene der Konvergenz für alles, was wir tun“, sagte Philips. „Jetzt sind alle diese Services in einem Produkt vereint. Sie sind voll integriert und können gemeinsam installiert werden. Auch das Einspielen von Updates und Patches ist vereinheitlicht.“

Die Oracle SOA Suite 11g wurde dafür entwickelt, Services für Cloudsysteme bereitzustellen. Dazu bietet die Suite SOA-Funktionen (Service Oriented Architecture) für Entwicklung, Sicherheit und Überwachung.

Die Produkte in Oracles WebLogic Suite 11g dienen der Automatisierung und der Überwachung von Abläufen. Außerdem sind Tools zur Skalierung enthalten. Die WebCenter Suite 11g bietet wiederverwendbare Komponenten für die betriebsinterne Kommunikation wie Portale, soziale Netzwerke und Intranet.

Identity Management 11g unterstützt die Authentifizierung von Anwendern und das Identitätsmanagement. Die Oracle Development Tools sollen Entwicklungswerkzeuge wie JDeveloper, Oracle Application Development Framework und Oracle TopLink in die Middleware integrieren.

Themenseiten: Oracle, SOA, Software

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