Linux des OLPC-Laptops XO bootet von USB-Sticks

"Sugar on a Stick v1" basiert auf dem Fedora-Linux-Kernel. Es benötigt einen mindestens 1 GByte großen USB-Speicher. Der Herausgeber Sugar Labs will den Bekanntheitsgrad der Sugar-Benutzeroberfläche steigern.

Sugar Labs, Herausgeber der gleichnamigen Benutzeroberfläche des OLPC-Laptops XO, hat eine Version von Sugar herausgebracht, die ohne Verwendung einer Festplatte direkt von einem USB-Stick aus startet. „Sugar on a Stick v1“ basiert auf dem Fedora-Linux-Kernel und benötigt einen mindestens 1 GByte großen USB-Speicher. Nach Herstellerangaben kann damit jeder PC und jedes Notebook gebootet werden.

Mit dem kostenlosen Downloadangebot will Sugar Labs den Bekanntheitsgrad des Betriebssystems erhöhen. Ein IDC-Analyst erklärte Anfang des Jahres, das Betriebssystem sei einer der interessantesten Aspekte des XO.

Sugar wird nach Angaben von Sugar Labs weltweit von mehr als einer Million Schüler im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren verwendet. Der frühere OLPC-Mitarbeiter Walter Bender hatte im April 2008 Sugar Labs als Reaktion auf die Zusammenarbeit zwischen OLPC und Microsoft gegründet. Im Juni 2008 hatte Bender angekündigt, Sugar auf Intels Billig-Laptop Classmate zu portieren. Darüber hinaus sollen auch Asus und andere Unternehmen an Sugar interessiert sein.

Themenseiten: Betriebssystem, Linux, Open Source, Software, Sugar Labs

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