Microsoft plant Verkauf seiner Internetwerbeagentur Razorfish

Ein möglicher Interessent ist das französische Marketingunternehmen Publicis Groupe. Ein Analyst schätzt den Wert von Razorfish auf 600 bis 700 Millionen Dollar. Zu den Kunden der Werbeagentur zählen Dell, Disney und Nike.

Einem Bericht der Financial Times zufolge bietet Microsoft seine Internet-Werbeagentur Razorfish zum Verkauf an. Der Softwareanbieter hatte Razorfish 2007 im Rahmen der Aquantive-Übernahme erhalten. Ein möglicher Interessent sei das französische Marketingunternehmen Publicis Groupe.

Die früher unter der Bezeichnung Avenue A Razorfish bekannte Agentur hat das Logo für Microsofts neue Suchmaschine Bing entworfen und die Werbekampagne zu deren Markteinführung betreut. Das in Seattle ansässige Unternehmen beschäftigt mehr als 2000 Mitarbeiter. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Dell, Disney und Nike. Ein von der Financial Times zitierter Analyst schätzt den Wert von Razorfish auf 600 bis 700 Millionen Dollar.

Der Kauf von Aquantive war mit einem Wert von sechs Milliarden Dollar bisher Microsofts größte Firmenübernahme und unterstrich die Bedeutung fortschrittlicher Werbeformen und Technologien in Bereichen wie Medienplanung, Video on Demand und Internetfernsehen. Razorfish kam dabei als Einstieg in das Geschäft mit Werbedienstleistungen eine besondere Bedeutung zu.

Themenseiten: Business, Microsoft, Übernahmen

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