Kindle kommt vorerst nicht auf den deutschen Markt

Amazon-Chef Jeff Bezos konnte sich nicht mit Mobilfunkbetreibern einigen. E-Book-Lesegerät sollte hierzulande ursprünglich in der ersten Jahreshälfte angeboten werden. In den USA gibt es bereits die dritte Version.

Amazon wird seinen Kindle-Reader in Deutschland vorerst offenbar nicht auf den Markt bringen. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf einen Amazon-Manager. Demnach konnte sich Amazon-Chef Jeff Bezos mit den hiesigen Mobilfunkbetreibern nicht auf einen Vertrag einigen.

Die Preisvorstellungen der Telefongesellschaften seien überzogen, zitiert das Blatt den Amazon-Manager. Ein solcher Vertrag ist notwendig, weil der Kindle die digitalisierten Buchinhalte auch über das Handynetz bezieht. Integriert sind aber auch eine USB-2.0-Schnittstelle sowie ein Slot für SD-Speicherkarten.

Wie der Manager erklärte, wollte man den Kindle ursprünglich in der ersten Jahreshälfte 2009 nach Europa bringen. „Wir wissen, dass viele Kunden auch außerhalb der USA daran interessiert sind, den Kindle zu kaufen, und dementsprechend wollen wir das Gerät auch in anderen Ländern zur Verfügung stellen“, hatte Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber noch im August 2008 gesagt ohne aber einen konkreten Termin zu nennen.

Ob Amazon zu einem späteren Zeitpunkt nochmals in Verhandlungen mit den Mobilfunkanbietern treten wird, ist nicht abzusehen. In den Vereinigten Staaten verkauft das Unternehmen bereits die dritte Version seines erfolgreichen E-Book-Readers.

Themenseiten: Amazon, E-Books, Software

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