Ansturm auf erste Pornografie-App für iPhone legt Server lahm

Der Bildserver des Anbieters konnte der Nachfrage nicht standhalten. Die Anwendung "Hottest Girls" kostet 1,99 Dollar. Sie soll bald wieder verfügbar sein.

Großes Interesse an der Applikation „Hottest Girls“ für das Apple iPhone hat den Server des Entwicklers fast zum Kollaps gebracht. Um einen Absturz zu vermeiden, hat der Anbieter Allen Leung die Applikation entfernt.

Seit Mittwoch war die pornografische Anwendung im App Store verfügbar gewesen. Sie ist die erste ihrer Art, die Apple angenommen hat, obwohl Steve Jobs zum Start des Anwendungs-Shops sieben Kategorien ausgeschlossen hatte – darunter auch Pornografie.

Auf seiner Website schreibt Allen: „Die Anwendung Hottest Girls ist ausverkauft. Die Serverauslastung ist wegen der Popularität der App extrem hoch. Deshalb können wir nur einen Serverabsturz vermeiden, indem wir die Anwendung nicht mehr anbieten. Wer sie schon erworben hat, wird sie weiter nutzen können. Und um eine Frage schon im Voraus zu beantworten: Ja, die Oben-ohne-Bilder werden erscheinen, wenn die App wieder verkauft wird.“

Die Applikation Hottest Girls kostet 1,99 Dollar und ist mit der Zertifizierung 17+ als Content „für Erwachsene“ gekennzeichnet. Mit der in iPhone OS 3.0 erweiterten Kindersicherung können Eltern die Anwendung auf dem iPhone sperren. Anfangs zeigte sie Frauen in Bikinis, doch seit einem Update kann der Nutzer auch nackte Models anschauen und bewerten.

Der Ansturm auf die App Hottest Girls ließ den Server des Anbieters in die Knie gehen (Bild: Apple/CNET).
Der Ansturm auf die App Hottest Girls ließ den Server des Anbieters in die Knie gehen (Bild: Apple/CNET).

Themenseiten: Handy, Mobil, Mobile, Telekommunikation, iPhone

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

7 Kommentare zu Ansturm auf erste Pornografie-App für iPhone legt Server lahm

Kommentar hinzufügen
  • Am 27. Juni 2009 um 11:21 von Edi

    Vorsicht mit den Begriffen
    Auch wenn es schön reisserisch klingt sind Nackbilder noch lange nicht per se pornografisch.

  • Am 27. Juni 2009 um 11:59 von Gizmo

    Nacktbilder nicht gleich Pornografie
    Kann mich meinem Vorredner nur anschliessen, diese App gilt wohl kaum als Pornografie.

  • Am 27. Juni 2009 um 12:56 von Chris

    Wusst ich’s doch,
    alle iPhone-Besitzer wind W****!

    Sorry, den konnt ich mir nicht verkneifen. ;-)
    Aber toll, dass das Ministerium für Wahrheit – äh Apple – jetzt seine Zensurrichtlinien wohl etwas gelockert hat.

  • Am 29. Juni 2009 um 9:33 von Brindsley Miller

    Bei dieser Appliaktion handelt es sich nicht um Pornographie
    Sehr geehrter Herr Michael Sixt,

    es ist bedauerlich, daß Sie Ihren Artikel mit dem reißerischen Begriff ‚Pornographie‘ aufzuwerten versuchen. Die hier besprochenen Bilder sind weit von Pornographie entfernt, selbst wenn man den Begriff weit fassen würde.

    Mit freundlichem Gruß,
    Brindsley Miller

    • Am 29. Juni 2009 um 11:33 von Peter

      AW: Bei dieser Appliaktion handelt es sich nicht um Pornographie
      In der Tat! Diese Bildchen für Pornographie zu halten würde nur einem radikalen Katholiken in den Sinn kommen!

      • Am 12. Februar 2010 um 14:29 von klaus

        AW: AW: Bei dieser Appliaktion handelt es sich nicht um Pornographie
        Einen radikalen katholiken oder den jungs vom jugenschutz . Die sehen ja in nackten brüsten schon den Anfang vom Ende .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *