Infineon hebt Quartalsprognose an

Die Geschäftsführung sieht einen Hoffnungsschimmer: "Trotz der schwierigen Lage wird sich unser Ergebnis in Richtung Break-Even entwickeln." Das Umsatzplus im dritten Quartal des Geschäftsjahrs soll zehn Prozent übersteigen.

Infineon hat seine Prognose der Geschäftsentwicklung im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009 angehoben. Das Segmentergebnis in Summe soll sich im laufenden Quartal in Richtung Gewinnschwelle bewegen.

Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2009 prognostiziert der deutsche Chiphersteller eine Umsatzsteigerung, die knapp oberhalb von zehn Prozent gegenüber dem Vorquartal liegt. Zudem erwartet Infineon einen deutlich positiven Free Cash Flow sowie eine Brutto-Barmittel-Position von annähernd 850 Millionen Euro zum Ende des dritten Quartals.

Das Unternehmen hofft zudem auf eine Umsatzsteigerung von etwa zehn Prozent gegenüber dem zweiten Geschäftsquartal. Die Marge des Segmentergebnisses werde in Summe in einem negativen mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich liegen, heißt es.

„Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der angespannten Lage des Halbleitermarktes wird sich unser Ergebnis in Richtung Break-Even entwickeln. Diese Verbesserung sowie die erfreuliche Liquiditätsentwicklung belegen eindrucksvoll den Erfolg von operativem Geschäft, Kostensenkungsprogramm und striktem Cash-Management“, sagt Peter Bauer, Sprecher des Vorstands der Infineon Technologies AG.

Nach Absagen unter anderem eines chinesischen Investors hatte Infineon im Mai eine Staatsbürgschaft über 500 Millionen Euro beantragt, aber nicht bekommen.

Themenseiten: Business, Infineon, Krise, Quartalszahlen

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