Microsoft gibt Windows-7-Preise bekannt: Home Premium ab 50 Euro

In Europa ist das neue OS aus kartellrechtlichen Gründen nur als Vollversion ohne Internet Explorer zu haben. Die Preise liegen aber auf dem Niveau von Updates. Ein Programm für neue Rechner startet am 26. Juni.

Microsoft hat die Preise für Windows 7 bekannt gegeben. Die im Handel ab 22. Oktober verfügbaren Versionen Home Premium E, Professional E und Ultimate E kosten 119,99, 285 beziehungsweise 299 Euro.

Wer Windows 7 Home Premium E zwischen 15. Juli und Mitte August ordert, erhält die Lizenz für 49,99 Euro. Allerdings handelt es sich um ein begrenztes Kontingent.

In Europa kommt Windows 7 aus kartellrechtlichen Gründen ohne Internet Explorer 8 auf den Markt. Aus diesem Grund stellt Microsoft das OS zumindest bis 31. Dezember 2009 nur als Vollversion zur Verfügung, die aber wie ein Upgrade bepreist ist. Was danach kommt, ist bislang nicht bekannt.

Das Unternehmen hat gegenüber ZDNet bestätigt, dass eine bestehende Windows-Installation nicht auf Windows 7 aktualisiert werden kann. Stattdessen muss das System neu aufgesetzt werden.

Ab 26. Juni 2009 bieten viele Händler Rechner mit einem günstigen Bezugsrecht für Windows 7 an. Bei der Aktualisierung sollen lediglich geringe Bearbeitungsgebühren anfallen, die im Ermessen des Hardware-Herstellers liegen. Mehr Informationen will Microsoft in Kürze auf einer Website bereitstellen.

Für Windows 7 Starter, das nur vorinstalliert auf kleinen Notebooks verfügbar sein wird, und Windows 7 Enterprise gibt es eigene Lizenzregelungen, da sie nicht als Vollversion im Handel erhältlich sind. Details hat Microsoft jedoch noch nicht veröffentlicht. Auch die Konditionen der System-Builder-Versionen stehen noch aus.

Windows 7 ist ab 22. Oktober im Handel verfügbar (Bild: Microsoft).
Windows 7 ist ab 22. Oktober im Handel verfügbar (Bild: Microsoft).

Themenseiten: Betriebssystem, Microsoft, Software, Windows 7

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7 Kommentare zu Microsoft gibt Windows-7-Preise bekannt: Home Premium ab 50 Euro

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  • Am 25. Juni 2009 um 16:37 von ATX

    Staffelung
    Die Staffelung ist blanker Schwachsinn. Die Home Premium ist wie ein Fisch ohne Flossen. Es gibt Betriebssysteme die Solchen Schwachsinn nicht anbieten und statt dessen immer den kompletten Funktionsumfang bieten. Die Preise sind auch stark übertrieben. Wer so was kauft, der ist nicht mehr zu retten.

    • Am 26. Juni 2009 um 6:44 von Schall und Rauch

      AW: Staffelung
      Die Staffelnung ist vollkommen ok. Man sollte sich mal die Unterschiede in den aktivierten Funktionen nach Version ansehen.
      Privatanwender benötigen weder die Ultimate- noch Enterpise-Version, da diese lediglich mehr Funktionen für Unternehmen beinhalten (z.B. Teamarbeit).

      Für Privatanwender, die das System nur zum spielen, Musikmachen und/oder surfen nutzen, reicht die Home Premium Version vollkommen.

      Und Leistungsunterschiede gibt es zwischen den Versionen eh nicht.

      Also wozu sollte sich ein Privatanwender etwas anderes als die Home Premium Version zulegen?

      Und nun der berühmte Autovergleich:
      Autos werden auch in verschiedenen Ausstattungen angeboten (ab xxx Euro).
      Bestimmte Ausstattungsmerkmale kosten zusättzlich.
      Ja, und die Asiaten (z.B. Kia) bieten in der Grundausstattung mehr an.
      Das ist deren Geschäftsmodell.

      Apple bietet sein BS nicht in verschiedenen Varianten an. Das ist deren Geschäftsmodell. Microsoft bietet sein BS halt in verschiedenen Versionen an. Das ist deren Geschäftsmodell.

      Apple bietet sein BS für unter 100 Euro an. Microsoft von 100 bis 300 Euro.
      Das mag teuer erscheinen, liegt jedoch in der subjektiven Betrachtung eines jeden Einzelnen.

      Wenn man aber mal den Preis auf die Nutzungsdauer umrechnet, ist es nicht mehr teuer. Man kauft sich ja nicht alle drei Monate ein neues BS, sondern nutzt es mehere Jahre.
      Beispiel:
      Anschaffungspreis = 300 Euro
      Nutzungsdauer = 3 Jahre
      Preis/Nutzungsdauerverhältnis = 8,34 Euro/Monat oder 0,27 Euro/Tag

      Ok, gegenüber Apple oder gar Linux ist Microsoft teuerer. Man kann aber wählen. Wem Windows zu teuer ist, der kann ja einfach Linux nutzen.
      Das ist auch kostenlos zu bekommen, und Spiele gibt es auch, wie ebenso ein gutes Office Paket (Open Office) und genügend andere Tools und Anwendungen.

      Also wozu das meckern?

      • Am 11. Juli 2009 um 0:51 von Schwachsinn

        AW: AW: Staffelung
        Die Staffelungen an sich sind ok,
        Das Problem an sich ist nur, dass man wieder nur ein halbes Produkt bekommt und es nicht so gut läuft wie etwa die ultimate Version.
        Ich habe 2 identische Laptops mit Windows gekauft, einen mit Ultimate für einen gebrauch und einen für meine Freundin (aus dem schon genannten Aspekt was will die denn mit dem ganzen zusätzlichen teurem Schnickschnack).
        Ich habe nie Probleme mit Updates oder der Lauffähigkeit meines Systems gehab, sie hingegen plagen mindesten einmal die Woche Probleme mit aktualisierungen oder mit einem unregelmäßig laufendem System.
        Dies ist auch nicht nur meine Auffassung wer sich mal in anderen Foren aufhält wird feststellen das die "günstigen" Versionen von Windows bisher immer nur Ärger verbreiten.
        Dies hebelt das ganze Konzept der Staffelung aus da Microsoft inoffiziel jeden user zwinkt das teure Produkt zu kaufen.

    • Am 10. Juli 2009 um 13:35 von visual

      AW: Staffelung
      gott sei dank bin ich vor zwei Jahren auf mac umgestiegen.
      Bin gespannt was Midori bringen wird.
      Warscheihnlich ein Unix mit aufgesetzter Oberfläche gleich wie OS-x
      nur wird der Abstand dann noch grösser werden.
      Ist man OS-x erst mal gewöhnt ist XP oder Vista eine blanke Katastrophe und wird zur zerreissprobe für die nerven

  • Am 26. Juni 2009 um 0:38 von Ingo

    Win7 direkt updaten, ohne ie
    Ein Update auf Win7 funktioniert ganz sicher, bei einem XP oder Vista , das G0‡2NZLICH ohne MS Internet Explorer 5, 6 oder 7 zur Verf¨¹gung steht.
    Ich bin Besitzer einer solchen Win-installation.. Der IE ist AUF KERNEL-TIEFE aus dem System heraus geschnitten.
    Das geht leider nur mit der Software des Australischen Mathematikers Shane Brooks, der im Prozess gegen Microsoft als einziger Weltweit demonstriert hat, das der IE SEHR WOHL Kernel-Systemtief komplett aus Windows heraus getrennt werden kann!
    Unter http://www.litepc.com N0Š1heres.

    • Am 26. Juni 2009 um 10:01 von SJ

      Na und?
      Wer will das schon? Ich benutze einige Software (und schreibe auch welche), die auf den Komponenten des IE aufsetzt, deshalb ist auf solch einem System viele Software nicht funktionsfähig.

      Angefangen schon bei Messengern wie ICQ oder dem Live Messenger.

      Ich jedenfalls würde mir ein so verkrüppeltes System nicht antun. Und auch wenn ich den IE nicht besonders oft nutze sondern normalerweise Chrome werde ich ihn unter Win7 sicher wieder installieren. Auf einigen Seiten gibt es mit Chrome, FF & Co eben doch mehr Probleme.

  • Am 1. Juli 2009 um 1:11 von Bambino79

    Verschiedene Versionen OK
    ich finde die versionierung, wie sie M$ anwendet und anwenden wird ganz ok. was halt nicht so zur geltung kommt in der ganz breiten öffentlichkeit, das sind die firmenversionen und abspeckversionen ohne mediaplayer etc. dies ist für den professionellen einsatz auch nicht notwendig.

    mich interessiert auch ob es auch wieder versionen für den laboreinsatz mit MAK (multiple activation key) oder lab use keys zur verfügung stehen werden. gehe mal davon aus.

    aber die EU kartellbehörde muss ja schon recht verzweifelt sein. kommt mir so vor, als ob mir jemand sagt, ich solle einen treiber für mein modem aus dem netz herunterladen. was war nun zuerst, das huhn oder das ei?

    wie wir schweizer zu sagen pflegen: "goht’s no?" (geht’s noch?)

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