Bericht: Sun gibt High-End-Chip-Projekt „Rock“ auf

Fünf Jahre Forschung wären damit hinfällig. Der Niagara-Nachfolger sollte vergangenes Jahr mit 16 Kernen starten. Erst kürzlich hatte Oracle-CEO Ellison mehr Geld für Suns Chipentwicklung versprochen.

Sun Microsystems hat die Entwicklung des High-End-Server-Prozessors „Rock“ gestoppt, berichtet die New York Times unter Berufung auf zwei Insider. Vertreter des derzeit viertgrößten Prozessorherstellers wollten den Bericht nicht kommentieren.

Die Arbeiten an Rock, dem Nachfolger von Niagara und Niagara 2, hatten vor fünf Jahren begonnen. Er sollte mit 16 Kernen kommen. Sun wollte damit an den Konkurrenten IBM und Intel vorbeiziehen.

Sun, dessen Übernahme durch Oracle für 7 Milliarden Dollar derzeit vollzogen wird, hat laut New York Times über eine Milliarde Dollar in die Entwicklung von Rock investiert. Eigentlich war ein Start der CPU schon 2008 geplant gewesen. Im High-End-Server-Bereich sollte er es Sun endlich ermöglichen, auf Prozessoren von Fujitsu zu verzichten.

Oracle-CEO Larry Ellison hatte erst kürzlich erklärt, man wolle nach Abschluss der Sun-Übernahme zusätzlich in Suns Entwicklung von Server-Chips investieren.

Der New York Times zufolge will Oracle vielleicht doch kein Geld mehr in Suns Chipentwicklung (hier ein Ultrasparc T2; Bild: Sun) stecken.
Der New York Times zufolge will Oracle vielleicht doch kein Geld mehr in Suns Chipentwicklung (hier ein Ultrasparc T2; Bild: Sun) stecken.

Themenseiten: Business, Hardware, Prozessoren, Server, Servers, Sun Microsystems

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