Bericht: Google-Gründer Sergey Brin analysiert Bing

Ein Entwicklerteam unter seiner Leitung soll Unterschiede zwischen den Suchalgorithmen beider Unternehmen ermitteln. Es arbeitet auch an dringenden Upgrades. Die Google-Gründer bringen sich nur selten ins Tagesgeschäft ein.

Wie die New York Post berichtet, hat Microsofts neue Suchmaschine Bing den Google-Mitbegründer Sergey Brin aufgeschreckt. Er soll ein Team von Entwicklern ins Leben gerufen haben, das die Unterschiede zwischen den Suchalgorithmen der beiden Unternehmen ermittelt und an dringenden Upgrades arbeitet. Der Bericht betont, dass sich die Google-Gründer nur selten so stark ins Tagesgeschäft einbringen.

„Neue Suchmaschinen sind in den letzten zehn Jahren erschienen und wieder verschwunden, aber Bing scheint Sergeys besonderes Interesse geweckt zu haben“, zitiert die Zeitung eine anonyme, als Insider bezeichnete Quelle. Ein Google-Sprecher wollte den Grad von Brins Beteiligung nicht kommentieren und erklärte, dass ein Team des Unternehmens ständig mit der Verbesserung der Internetsuche beschäftigt sei.

Microsoft hatte Anfang Juni seine neue Suchmaschine Bing vorgestellt. Die Markteinführung wird von einer bis zu 100 Millionen Dollar teuren Werbekampagne begleitet. Nach einem Start mit durchwachsenen Ergebnissen hatte Comscore Bing in der letzten Woche einen Marktanteil von 11,1 Prozent bescheinigt, nach 9,1 Prozent in der Vorwoche.

Google-CEO Eric Schmidt zeigte sich von den anfänglichen Erfolgen wenig beeindruckt. In einem Fernsehinterview sagte er in der vergangenen Woche, Bing sei nicht Microsofts erster Versuch und die Einführung der Suchmaschine habe keinen Einfluss auf Googles Arbeitsweise. Der Suchanbieter scheint seine neue Konkurrenz aber nicht zu unterschätzen. Wie Googles Chief Finanical Officer Patrick Pachette berichtete, fand letzten Mittwoch ein Treffen der Geschäftsleitung zum Thema „Bing“ statt.

Themenseiten: Bing, Google, Google, Internet, Microsoft, Suchmaschine

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