Amazon und Toys ‚R‘ Us einigen sich außergerichtlich

Der Vergleich sieht eine Zahlung von 51 Millionen Dollar an den Spielzeughändler vor. Amazon bezeichnet die Summe als "unerwartet". Beide Unternehmen stellen alle laufenden Klagen und Gegenklagen ein.

Amazon zahlt im Rahmen eines Vergleichs 51 Millionen Dollar an Toys ‚R‘ Us. Das Unternehmen legt damit einen seit Mai 2004 andauernden Rechtsstreit mit dem Spielzeughändler bei.

Dies geht aus Unterlagen hervor, die Amazon am Freitag bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht hat. Die Zahlung der im dritten Quartal fälligen Summe bezeichnet Amazon darin als „unerwartet“. Toys ‚R‘ Us habe zugestimmt, alle Klagen und Gegenklagen einzustellen.

2000 hatten die beiden Unternehmen eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit getroffen. Gegen Zahlung von 200 Millionen Dollar erhielt Toys ‚R‘ Us das exklusive Recht, Spielwaren und Babyprodukte über Amazons Website zu verkaufen. Vier Jahre später klagte der Spielzeughändler, weil andere Anbieter ebenfalls Spielzeug über Amazons Website anboten.

In einer Gegenklage forderte Amazon kurz danach selbst 750 Millionen Dollar von Toys ‚R‘ Us. Der Spielzeughändler habe seine Verpflichtungen aus der Vereinbarung nicht erfüllt, weil er gut verkäufliche Produkte nicht liefern konnte. Schon im März 2006 hatte ein US-Gericht die Zusammenarbeit zwischen den beiden Firmen für beendet erklärt.

Themenseiten: Amazon, Amazon, Gerichtsurteil, Internet

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