Amerikaner wegen online übertragener Vergewaltigung verurteilt

Die Streaming-Website will die Übertragung frühzeitig unterbunden haben. Das Video liegt der Polizei vor. Der 20-Jährige wurde noch in einem zweiten Fall für schuldig befunden.

Ein Gericht in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona hat einen 20-Jährigen wegen zweifacher Vergewaltigung und Voyeurismus verurteilt. Hinter letzterem Vorwurf steht ein Vorfall vom 26. Februar, als der Verurteilte namens Jonathan Hock laut Associated Press (AP) eine Vergewaltigung per Livestream ins Internet übertragen hatte.

Die Polizei sagte dazu einem Fernsehsender, Hock habe „einen Computer mit einer Webcam eingerichtet und eine Bekannte sexuell belästigt, die aufgrund von Alkoholkomsum nicht bei Bewusstsein war“. Die Übertragung erfolgte auf einer Site namens stickam.com. Laut deren CEO Steven Fruchter wurde die Übertragung sofort beendet, als man erfahren hatte, was da vor sich ging.

Im Widerspruch dazu zitiert der Bericht von AP auch Police Detective James Holmes, der sagte, man habe von dem Übergriff erst durch das 20 Jahre alte mutmaßliche Opfer erfahren. Das vorliegende Beweisvideo sei fünf Minuten lang. Am 1. Juni wurde Hock festgenommen.

Themenseiten: Gerichtsurteil, Internet

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1 Kommentar zu Amerikaner wegen online übertragener Vergewaltigung verurteilt

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  • Am 12. Juni 2009 um 14:35 von Nico

    film..
    klingt nach dem film untraceable..
    schlimm dass so viel nachgemacht wird

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