Prozessormarkt: Intel verliert Anteile an AMD

Es ist der erste Rückgang für den Marktführer in zwölf Monaten. Sein Anteil sinkt von 81,6 Prozent auf 79,1 Prozent. AMD profitiert vor allem von seinen Notebook-Prozessoren.

Den Marktforschern von iSuppli zufolge hat Intel zwischen Januar und März zum ersten Mal seit zwölf Monaten Marktanteile an AMD verloren. Gemessen am Umsatz verkaufte Intel 79,1 Prozent aller CPUs, was einem Rückgang von 2,5 Prozentpunkten entspricht. AMD hingegen erreichte mit 12,8 Prozent ein Plus von 2,3 Prozentpunkten.

Matthew Wilkins, leitender Analyst für Computing-Plattformen bei iSuppli, zeigte sich angesichts der weltweiten Rezession und der schwachen PC- und Servermärkte beeindruckt von AMDs Zuwächsen. AMD habe in allen Bereichen seiner Produktpalette zugelegt, vor allem bei Notebook-Prozessoren.

Beide Anbieter mussten im ersten Vierteljahr rückläufige Umsätze hinnehmen. Die Einnahmen der Branche seien im Vergleich zum ersten Quartal 2008 um 20,6 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar gesunken, so iSuppli. Für das laufende Jahr erwarten die Marktforscher, dass der Prozessor-Markt ein Volumen von 28,6 Milliarden Dollar erreicht, 15,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

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Sowohl Intel als auch AMD haben in der vergangenen Woche neue Notebook-Prozessoren vorgestellt. Mit dem Pentium SU7200 bringt Intel einen weiteren CULV-Prozessor (Consumer Ultra Low Voltage) heraus. Er verbraucht bis zu 10 Watt und ermöglicht Akkulaufzeiten von bis zu sieben Stunden. Des Weiteren präsentierte das Unternehmen drei neue Core-2-Duo-Prozessoren mit Taktraten von bis zu 3,06 GHz.

AMD hat kürzlich einen Nachfolger seiner Notebook-Plattform Yukon angekündigt. Congo wird mit der GPU HD3200 eine bessere Grafik enthalten. Die Leistungsaufnahme der aus CPU und Chipsatz bestehenden Plattform bleibt nach Herstellerangaben ungefähr gleich. In AMDs Kundenliste stehen derzeit 24 Notebooks mit Congo von elf Herstellern.

Themenseiten: AMD, Hardware, Intel, Marktforschung, Notebook, Prozessoren

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