Update für Adobe Reader und Acrobat schließt 13 kritische Lücken

Das Unternehmen behebt die Schwachstellen vorerst nur unter Windows und Mac OS X. Ein Unix-Update folgt am 16. Juni. Durch eine manipulierte PDF-Datei kann ein Angreifer möglicherweise die Kontrolle über ein ungepatchtes System erhalten.

Adobe hat an seinem ersten regelmäßigen Patchday ein Update für Adobe Reader und Acrobat veröffentlicht, das 13 als kritisch eingestufte Sicherheitslücken schließt. Die Version 9.1.2 kann ab sofort für Windows und Mac OS X heruntergeladen werden. Ein Update für Unix-Betriebssysteme folgt am 16. Juni.

Die Schwachstellen bestehen in Adobe Reader 9.1.1 und Acrobat 9.1.1 sowie früheren Versionen. Ein Angreifer kann mit einer manipulierten PDF-Datei einen Absturz der Anwendung auslösen und möglicherweise die Kontrolle über ein ungepatchtes System erhalten. Für Nutzer von Adobe Reader 7 und 8 sowie Acrobat 7 und 8 hat das Unternehmen die Versionen 7.1.3 beziehungsweise 8.1.6 bereitgestellt.

Ende Mai hatte Adobe angekündigt, im Sommer einen vierteljährlichen Patchday einzuführen, der immer zeitgleich mit einem Microsoft-Patchday stattfindet. Damit reagiere man auf Diskussionen in der Sicherheitsbranche. So hatte F-Secure im April von der Nutzung des Adobe Readers abgeraten. Als Grund nannte der Sicherheitsanbieter die hohe Zahl zielgerichteter Angriffe auf den PDF-Viewer.

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