Russisches Kartellamt untersucht Microsofts Windows-Strategie

Der Verkaufsstopp von Windows XP könnte gegen russisches Recht verstoßen. Ein Beleg für die hohe Nachfrage nach dem alten OS sind zahlreiche Bestellungen der Regierung. Die Verhandlung ist für den 24. Juli angesetzt.

Auch Russland möchte Windows XP behalten
Auch Russland möchte Windows XP behalten


Das russische Kartellamt FAS überprüft, ob Microsoft mit dem Rückzug von Windows XP gegen russisches Recht verstößt. Verdächtig findet es sowohl den Verkaufsstopp des Betriebssystems als Standalone-Version sowie vorinstalliert auf PCs als auch Microsofts Preispolitik. Dies berichtet gazeta.ru.

„Eine Analyse des Betriebssystemmarkts hat gezeigt, dass ein neues Betriebssystem – Windows Vista – eingeführt wurde, während noch Nachfrage nach dem vorangegangenen Betriebssystem – Windows XP – bestand“, so das FAS laut der russischen Onlinezeitung. „Die Nachfrage nach XP bestätigen auch Händler und die Anzahl der Bestellungen der Regierung.“

Der Fall soll am 24. Juli 2009 abgehandelt werden. Microsoft sagt, es habe noch keine offizielle Kenntnis von dem Vorgang erhalten.

Auch die Europäische Union hat schon in mehreren Fällen Microsofts Geschäftspraktiken untersucht, nie aber, weil ein Betriebssystem vom Markt genommen wurde. Eine direkte Verbindung der Vorgänge besteht daher nicht.

Themenseiten: Business, Microsoft, Software, Windows Vista, Windows XP

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