Nokias QT Labs erleichtern Cross-Platform-Entwicklung für Handys

Programmierschnittstellen sollen Code für mehrere Handybetriebssysteme auf einmal ermöglichen. Auch für von Nokia nicht genutzte Plattformen könnte es APIs geben.

Logo der QT Labs
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Die QT Labs der Nokia-Tochter Trolltech haben ein neues Projekt vorgestellt. QT Mobility widmet sich der Entwicklung von Programmierschnittstellen (APIs) für mobile Geräte. Sie würden die Programmierung von Code erleichtern, der auf unterschiedlichen Smartphone-Plattformen läuft.

Wer derzeit eine Handy-Anwendung schreibt, muss sie speziell auf bestimmte Betriebssysteme wie die von Nokia eingesetzten Series 40, Symbian S60 oder Maemo zuschneiden. Mit den neuen APIs wäre das nicht mehr der Fall.

Das Projekt soll auch APIs für Betriebssysteme umfassen, die Nokia selbst nicht nutzt. Das Angebot an Programmen würde so für alle Plattformen größer werden. Entwickler könnten mit einer größeren Zielgruppe rechnen.

Die Anzahl der Nokia-Nutzer war zuletzt zurückgegangen. Auch hat das Angebot an Symbian-Software trotz hoher Hardware-Verkaufszahlen nie einen Boom wie das iPhone mit seinem App Store erlebt. Der heute gelaunchte Ovi Store mit Programmen für über 50 Handymodelle ist ein Versuch Nokias, diesen Trend umzukehren und Entwicklern eine Verkaufsplattform zu bieten – sowie selbst dabei mitzukassieren.

Nokia hatte Trolltech im Januar 2008 übernommen.

Themenseiten: Handy, Mobil, Mobile, Nokia, Software, Trolltech

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