Keine Geldstrafe für Ex-Siemens-Manager

Ein Verfahren wegen verletzter Aufsichtspflicht wurde eingestellt. Allerdings ist Johannes Feldmayer bereits wegen Bestechung verurteilt. Peter Löscher blickt inzwischen optimistisch in die Zukunft.

Ein Verfahren gegen den früheren Siemens-Vorstand Johannes Feldmayer wegen möglicher Verletzung seiner Aufsichtspflichten ist eingestellt worden. Dies sagte jetzt der Münchner Oberstaatsanwalt Anton Winkler und bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“.

Im November 2008 hatte das Landgericht Nürnberg-Fürth allerdings Feldmayer wegen verdeckter Millionenzahlungen an die Arbeitnehmerorganisation AUB zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der Richter hatte es als erwiesen angesehen, dass Siemens mit dem an die AUB gezahlten Geld ein Gegengewicht zur IG Metall schaffen wollte.

Siemens blickt inzwischen optimistisch in die Zukunft. Deutschland wird nach Einschätzung von Siemens-Chef Peter Löscher zu den Gewinnern der weltweiten Wirtschaftskrise gehören und die nächste Runde der Industrialisierung anführen. „Als Folge der derzeitigen Wirtschaftskrise wird die Industrialisierung zweifelsohne zu- und nicht abnehmen. Länder wie Deutschland mit einer hochinnovativen Industriestruktur werden großen Vorteil daraus ziehen.“

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