EPA führt Energy-Star-Label für Server ein

Zu dem Umweltsiegel gehört ein Datenblatt. Energy-Star-konforme Systeme müssen über stromsparende Netzteile verfügen und im Ruhezustand weniger Energie verbrauchen. Vorerst werden nur Vier-Wege-Server zertifiziert.

Die US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) will heute eine Version des Umweltsiegels Energy Star für Server veröffentlichen. Das Label soll laut Andrew Fanara, Program-Manager für Energy Star bei der EPA, Einkäufern als Ausgangspunkt dienen, um die Energieeffizienz von Servern einzuschätzen.

Ein Kriterium des über einen Zeitraum von mehreren Jahren entwickelten Umweltsiegels ist ein Datenblatt, das Informationen über Performance und Energieverbrauch eines Servers enthält. Energy-Star-konforme Systeme sollen auch über eine energieeffiziente Stromversorgung verfügen und damit weniger Abwärme erzeugen. Fanara zufolge verbrauchen sie zudem im Ruhezustand relativ wenig Energie.

Die EPA erwartet, dass rund ein Viertel der derzeit verfügbaren Server die Energy-Star-Standards erfüllen wird. Allerdings gibt es das Label bisher nur für Systeme mit bis zu vier Prozessoren. Die EPA will die Richtlinien für das Ökolabel aber noch erweitern und ein Benchmark-System einführen, das den Energieverbrauch eines Servers in Echtzeit ermittelt.

Für PCs liegt Energy Star seit Juli 2007 in der Version 4 vor. Die Europäische Gemeinschaft nimmt seit 2003 am Energy-Star-Programm teil.

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