Seagate baut weltweit weitere 1100 Stellen ab

Die Kündigungen sind Teil eines Restrukturierungsprogramms. Der Festplattenhersteller will seine Kosten auf unter 300 Millionen Dollar je Quartal senken. Ziel ist die Rückkehr in die Gewinnzone im Geschäftsjahr 2010.

Seagate hat ein Restrukturierungsprogramm angekündigt. Der Festplattenhersteller will etwa 1100 Stellen abbauen, was rund 2,5 Prozent der weltweiten Belegschaft entspricht.

Ziel sei es, die Ausgaben für Produktentwicklung, Marketing und Verwaltung auf weniger als 300 Millionen Dollar pro Quartal zu senken, teilte Seagate mit. Die Einsparungen sollen dazu beitragen, dass das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 (bis Juli 2010) wieder in die Gewinnzone zurückkehrt.

Bis Ende Juli erwartet Seagate zusätzliche Ausgaben für Abfindungen in Höhe von 72 Millionen Dollar. Die jährlichen Einsparungen belaufen sich auf 125 Millionen Dollar.

Schon im Januar hatte sich der Festplattenhersteller von 800 Mitarbeitern getrennt. Laut Seagate sind die Personalkosten seitdem um mehr als 25 Prozent gesunken. Dennoch erwirtschaftete das Unternehmen im dritten Geschäftsquartal (bis 3. April) einen Verlust von 273 Millionen Dollar oder 0,56 Dollar je Aktie.

Themenseiten: Business, IT-Jobs, Seagate

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