Intel eröffnet in Saarbrücken Institut für Visual Computing

Die Einrichtung wird in Kooperation mit der Universität des Saarlands betrieben. In den nächsten fünf Jahren will der Chiphersteller dort 12 Millionen Dollar investieren. Ziel ist die Entwicklung von Analyse- und Darstellungsverfahren.

Intel hat an der Universität des Saarlands in Saarbrücken ein Forschungszentrum für Visual Computing eröffnet. Der weltgrößte Chiphersteller will im Lauf der nächsten fünf Jahre 12 Millionen Dollar in das Intel Visual Computing Institute (Intel VCI) investieren. Laut Intel handelt es sich dabei um die umfangreichste Zusammenarbeit des Unternehmens mit einer europäischen Universität.

Zusammen mit den Wissenschaftlern der Universität will Intel Verfahren entwickeln, um visuelle Daten zu analysieren, zu bearbeiten und darzustellen. Die Forscher sollen natürlichere Bedienoberflächen für Computer und andere Geräte entwickeln. Weitere Anwendungsbereiche für Visual Computing sind Intel zufolge Computerspiele oder interaktive, dreidimensionale Datenmodelle für wissenschaftliche Forschung und Finanzdienstleistungen.

Das Institut wird mit anderen Intel-Einrichtungen zusammenarbeiten, beispielsweise in Barcelona und Braunschweig. Bis zum Jahresende soll das Intel VCI etwa zwölf Wissenschaftler beschäftigen. In den nächsten fünf Jahren will Intel das Personal auf rund 60 Mitarbeiter aufstocken. „Wir sind zuversichtlich, dass sich das Labor zu einer international anerkannten Forschungseinrichtung entwickeln und Europas Führungsrolle im Bereich Visual Computing unterstützen wird“, sagte Intel-CTO Justin Rattner.

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