Twitter-Mitgründer weist Übernahmegerüchte zurück

Laut Biz Stone steht der Mikro-Blogging-Dienst nicht zum Verkauf. Damit ist eine mögliche Übernahme durch Apple für 700 Millionen Dollar vom Tisch. Zuvor hatten auch Facebook und Google Interesse an Twitter bekundet.

Twitter-Mitgründer Biz Stone hat zahlreichen Gerüchten über eine Übernahme des Mikro-Blogging-Dienstes widersprochen. Twitter stehe nicht zum Verkauf, sagte Stone am Mittwoch im US-Fernsehen.

Am Dienstag war kolportiert worden, dass Apple Twitter für 700 Millionen Dollar übernehmen wolle. Laut dem US-Blog Valleywag habe der iPhone-Hersteller bereits Verhandlungsgespräche geführt, mit dem Ziel, den Kauf zum Start seiner jährlichen Worldwide Developers Conference am 8. Juni zu verkünden.

Zuvor hatte Facebook Interesse an Twitter bekundet und 500 Millionen Dollar geboten. Das soziale Netzwerk war aber mit seinem Übernahmeangebot gescheitert. Für Aufsehen hatte auch eine Offerte seitens Google gesorgt, allerdings haben sich bis dato weder der Suchmaschinenanbieter noch Twitter zu dem Übernahmegerücht geäußert.

Der Mikro-Blogging-Dienst gilt derzeit als eines der erfolgreichsten Internet-Start-ups. Zwischen Februar 2008 und Februar 2009 war Twitter laut einer Nielsen-Untersuchung allein in den USA um 1382 Prozent gewachsen. Der Dienst soll mittlerweile 25 Millionen Mitglieder aufweisen. Bei den diesjährigen Webby Awards ging die Site als Sieger in der Kategorie „Online-Aufsteiger des Jahres“ hervor.

Allerding verdient Twitter in Ermangelung eines sinnvollen Geschäftsmodells derzeit kein Geld. Bisher wurde der Dienst überwiegend durch risikofreudige Kapitalgeber finanziert. Twitter verzichtet sowohl auf Mitgliedsgebühren als auch auf Werbung, obwohl es 29 Mitarbeiter beschäftigt und enorme Kosten durch den Traffic hat, den die immer noch stark wachsende Nutzerzahl verursacht. Auch ZDNet nutzt über den Account ZDNet_de inzwischen diesen Kanal, um mit der Web-2.0-Community zu kommunizieren.

Themenseiten: Business, Kommunikation, Twitter, Übernahmen

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