IBM steigt wieder ins Geschäft mit Netzwerk-Hardware ein

Lieferant ist der Netzwerkausrüster Brocade. IBM wird die Produkte unter eigenem Namen verkaufen. Die Verhandlungen zwischen den beiden Unternehmen dauerten über ein Jahr.

IBM hat eine Vertriebsvereinbarung mit Brocade abgeschlossen. Im Rahmen des Abkommens wird IBM Netzwerkausrüstung von Brocade unter eigenem Namen direkt und über seine Partner verkaufen.

Brocade-CEO Michael Klayko zufolge stand sein Unternehmen seit über einem Jahr mit IBM in Verhandlungen. Der Netzwerkausrüster beliefert IBM mit Storage-Area-Network-Produkten, die IBM ebenfalls unter der eigenen Marke anbietet.

Mit der Zusammenarbeit mit Brocade tritt IBM in direkte Konkurrenz zu Cisco Systems, einem seiner wichtigsten Partner. Gleichzeitig steigt das Unternehmen nach rund zehn Jahren wieder ins Geschäft mit Netzwerk-Hardware ein. 1999 hatte IBM diesen Geschäftsbereich mit allen Patenten, Produkten und Kunden für 2 Milliarden Dollar an Cisco verkauft.

Mitte März hatte Cisco Systems seinen Einstieg in den Blade-Server-Markt angekündigt und war damit wiederum in Wettbewerb zu IBM und anderen Server-Anbietern getreten. „Die Beziehung zwischen Cisco und seinen Partnern IBM und HP hat sich dramatisch verändert“, sagt Zeus Kerravala, Senior Vice President der Yankee Group. Nach Ansicht des Analysten ist die Zusammenarbeit zwischen IBM und Brocade keine direkte Reaktion auf Ciscos Server-Angebot, sie habe aber sicherlich dazu beigetragen.

Themenseiten: Business, IBM, Networking, Netzwerk

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