Studie: Amazon rückt auf Platz eins der Shopping-Webseiten vor

Ebay rutscht mit 16,3 Millionen Online-Käufern auf Platz zwei ab. Um jeweils einen Rang zulegen können Otto.de und Weltbild.de. Bei den Produktkategorien verdrängt Bekleidung erstmals Bücher von der Spitzenposition.

Mit hochgerechnet 16,7 Millionen Internet-Käufern hat sich Amazon im letzten Jahr an die Spitze der Websites mit den meisten Online-Käufern gesetzt. Damit verdrängte das Unternehmen den Internet-Marktplatz Ebay mit 16,3 Millionen Online-Käufern auf Platz zwei im Ranking. Dies ist ein Ergebnis des aktuellen „Online Shopping Survey“ (OSS) der Enigma GfK.

Der neue Spitzenreiter Amazon konnte sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem bei der Beurteilung von Angebotsvielfalt und Versandkosten verbessern. Doch auch andere Seiten holten auf. So legten Otto.de (6,7 Millionen Käufer) und Weltbild.de (5,2 Millionen Käufer) im Vergleich zum Vorjahr im Ranking zu. Otto.de kam von Platz 4 auf Platz 3, und Weltbild.de gelang der Sprung von Rang 6 auf 5.

Wie hoch eine Seite in der Gunst der Käufer steht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die problemlose Abwicklung von Retouren sowie ein klar strukturiertes und informatives Angebot wird Online-Käufern dabei zunehmend wichtiger.

Auch bei den Produktkategorien gab es Veränderungen im Ranking. Gemessen an der Zahl der Online-Käufer stand im letzten Jahr erstmals Bekleidung (12,6 Millionen Käufer) vor den lange auf den Spitzenplatz abonnierten Büchern (12,4 Millionen). Danach kommen Veranstaltungstickets (10,3 Millionen), CDs (8,8 Millionen) und Hotelübernachtungen (8,6 Millionen).

Neben den beiden letztgenannten Kategorien (jeweils plus 2,3 Millionen) verbuchten auch DVDs (plus 1,8 Millionen), Flugtickets und Medikamente (je plus 1,2 Millionen) sowie Gesichts- und Körperpflegeprodukte (plus 1,0 Millionen) deutliche Zuwächse.

Der Online Shopping Survey (OSS) der Enigma GfK wird jährlich durchgeführt. Im Januar und Februar 2009 wurden in Deutschland 1277 Personen zwischen 14 und 69 Jahren telefonisch und online zum Internet und seiner Rolle beim Einkauf befragt.

Themenseiten: Amazon, Amazon, Ebay, Studie, Telekommunikation

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1 Kommentar zu Studie: Amazon rückt auf Platz eins der Shopping-Webseiten vor

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  • Am 24. April 2009 um 13:03 von Roman

    Arme Industrie
    Also wenn man sich mal so die Entwicklung der Verkaufszahlen von CDs und DVDs ansieht und sich dann noch überlegt, wieviel Umsatz inzwischen über iTunes, Amazon und ähnlichen MP3-Shops bzw. deren Video-Pendants gemacht werden, muss man sich doch mal ernsthaft fragen, worüber die Musik- und Filmindustrie denn immer so jammert.

    Zudem realisieren Filme in Kinos nach wie vor Besucherzahlen, die es ermöglichen all-time-Rekorde am Stück aufzustellen. Meiner Meinung nach, wird sich das kostenlose Verbreiten von Medien nie unterbinden lassen. Tatsache ist ja auch weiterhin, dass die Mehrzahl der Nutzer legale Angebote bevorzugen, wenn die Angebotsqualität, Zugänglichkeit und der Preis stimmen.

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