Intel: Notebook-Verlust kostet Firmen im Schnitt 50.000 Dollar

In Einzelfällen übersteigt der Schaden sogar 100.000 Dollar. 80 Prozent der Kosten entfallen auf gespeicherte Daten. Anwälte, Berater und verlorenes geistiges Eigentum führen zu weiteren Belastungen.

Intel hat eine vom Ponemon Institute durchgeführte Studie veröffentlicht, wonach Unternehmen durch den Diebstahl oder Verlust eines Notebooks durchschnittlich Kosten in Höhe von 49.246 Dollar entstehen. In Einzelfällen liegt der Schaden sogar bei über 100.000 Dollar. Auf den Verlust der gespeicherten Daten entfallen rund 80 Prozent der entstandenen Kosten.

Für die Studie hat das Ponemon Institute 138 Fälle untersucht. Demnach verursachen auch Anwälte und Berater, Forensiker sowie verlorenes geistiges Eigentum und ausgefallene Arbeitszeit nach einem Geräteverlust zusätzliche finanzielle Belastungen.

Der Wert eines Notebooks ist der Studie zufolge oftmals von seinem Besitzer abhängig. Dabei gelte nicht, dass das Gerät eines CEO auch das wertvollste sei. Der Wert des Laptops eines leitenden Geschäftsführers beträgt im Schnitt 28.449 Dollar. Bei einem Manager oder Abteilungsleiter erhöht sich der Betrag auf über 60.000 Dollar.

Auch der Zeitpunkt, zu dem der Verlust entdeckt wird, ist entscheidend für die Höhe des Schadens. Innerhalb einer Woche stiegen die Kosten von 8950 Dollar am ersten Tag auf 115.849 Dollar zum Ende des siebten Tages an, so Intel. Maßnahmen zur Datenverschlüsselung sollen die Ausgaben hingegen unterm Strich reduzieren.

Themenseiten: Big Data, Datendiebstahl, Intel, Studie

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