IDC: PC-Markt im EMEA-Raum schrumpft um zehn Prozent

In der EU sinken die Verkaufszahlen für Computer im ersten Quartal um 41 Prozent. Die aufstrebenden Märkte Osteuropas sind am stärksten betroffen. Die Nachfrage nach Mini-Notebooks stützt den Markt in Westeuropa.

Die PC-Industrie hat laut IDC im ersten Quartal 2009 in der Region Europa, naher Osten und Afrika (EMEA) 21,55 Millionen Computer verkauft. Das sind zehn Prozent weniger als im Vergeleichszeitraum des Vorjahrs. Den mit 41 Prozent größten Absatzrückgang ermittelten die Marktforscher innerhalb der EU.

Den Zahlen zufolge sind die aufstrebenden Märkte in Osteuropa am stärksten von der Wirtschaftskrise betroffen. In Westeuropa hingegen gingen die Verkäufe zwischen Januar und März nur um 0,5 Prozent zurück. Als Ursache nennt IDC den Netbook-Boom. „Die Nachfrage nach Mini-Notebooks hielt im ersten Quartal unvermindert an und erreichte mit 2,5 Millionen verkauften Geräten das von uns vorausgesagte Niveau“, erklärte Eszter Morvay, Research Manager von IDC.

Erfolgreichster Hersteller in der EMEA-Region war Hewlett-Packard. Das Unternehmen konnte im ersten Quartal 4,6 Millionen PCs absetzen und erreichte einen Marktanteil von 21,5 Prozent. Auf den Plätzen folgen Acer mit 3,78 Millionen Computern und 17,6 Prozent (plus 3,7 Prozent) vor Dell mit 2,1 Millionen verkauften Rechnern und 9,8 Prozent Marktanteil (minus 25,3 Prozent).

Als Folge der globalen Rezession erwartet IDC für die nächsten Quartale eine Fortsetzung des negativen Wachstums. Im November hatten die Marktforscher noch einen Anstieg der IT-Ausgaben im EMEA-Raum um drei Prozent vorausgesagt.

Themenseiten: Acer, Business, Dell, Gartner, Hewlett-Packard, Marktforschung

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