Lenovo Ideapad S10e: seriöses Netbook im Thinkpad-Stil?

Lenovo ist als Hersteller robuster Business-Notebooks bekannt. Mit dem Ideapad mischt das Unternehmen auch im Netbook-Markt mit. ZDNet hat getestet, ob sich das S10e von der zahlreichen Konkurrenz abheben kann.

Das mattweiße Gehäuse des Lenovo Ideapad S10e scheint für die Ewigkeit gebaut: Es ist äußerst stabil und gegen sichtbare Fingerabdrücke immun – so muss ein mobiles Gerät aussehen. Mit seinem kantigen Design erinnert es an die größeren Thinkpads.

Die Tastatur hat zwar ein sauberes Ansprechverhalten und einen satten Anschlag, die Tasten sind aber ein wenig klein geraten. Beispielsweise Dell hat bei einem ähnlich kompakten Gerät größere Tasten untergebracht.

Das Mousepad des Ideapad ist auf einen relativ schmalen Streifen (5,6 mal 2,6 Zentimeter) geschrumpft. Um den Mauszeiger zu bewegen, muss man etwas öfter ansetzen als gewöhnlich. Die Maustasten sind ein wenig schwergängig.

Ein großes Manko von 10-Zoll-Netbooks mit den üblichen 1024 mal 600 Pixeln (Seitenverhältnis 16:10) ist die geringe vertikale Auflösung. Um häufiges Scrollen kommt man nicht herum. Im Ideaoad kommt sogar ein 16:9-Display zum Einsatz, das eine vertikale Auflösung von nur 576 Pixeln (minus 4 Prozent) bietet. Das macht sich zwar in der Praxis nicht negativ bemerkbar, was sich Lenovo von dem 16:9-Panel verspricht, bleibt aber offen. Aufgrund des fehlenden optischen Laufwerks ist es eher unwahrscheinlich, dass das Gerät häufig als mobiles Kino genutzt wird.

Leider ist das Display mit einer Hochglanzbeschichtung versehen, die Reflexionen hervorruft. Wer die Hintergrundbeleuchtung stromsparend heruntergedimmt hat, leidet besonders darunter.

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