Skype-Gründer planen angeblich Rückkauf des Unternehmens

Niklas Zennström und Janus Friis führen bereits Verhandlungsgespräche mit privaten Beteiligungsgesellschaften. Der Kaufpreis liegt angeblich bei 2 Milliarden Dollar. Rund die Hälfte des Betrages soll Ebay den Skype-Gründern stunden.

Niklas Zennström und Janus Friis wollen der New York Times zufolge das von ihnen gegründete Unternehmen Skype von Ebay zurückkaufen. Demnach haben die beiden Unternehmer mehrere private Beteiligungsgesellschaften angesprochen, die rund eine Milliarde Dollar für die Transaktion zur Verfügung stellen sollen. Den Rest des auf 2 Milliarden Dollar geschätzten Kaufpreises soll Ebay nach Auskunft einer mit den Gesprächen vertrauten Quelle den Käufern stunden.

Skype verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 405 Millionen registrierte Nutzer weltweit. Im vierten Quartal erzielte Ebay mit seiner VoIP-Tochter einen Umsatz von 145 Millionen Dollar. Ebay-CEO John Donahoe hatte bereits Ende Januar einen Verkauf angedeutet. Skype sei ein unabhängiger Geschäftsbereich, der nur minimale Synergien zwischen anderen Unternehmensbereichen ermögliche, so Donahoe.

Im September 2005 hatte Ebay den VoIP-Anbieter für insgesamt 2,6 Milliarden Dollar gekauft und kurz danach einen Verkaufsbonus in Höhe von weiteren 500 Millionen Dollar an Zennström und Friis bezahlt. 2007 musste das Auktionshaus schließlich den Wert von Skype um 900 Millionen Dollar nach unten korrigieren, da die erwirtschafteten Gewinne des Tochterunternehmens nicht dem gezahlten Kaufpreis entsprachen. Nach Auskunft der New York Times führt Ebay seine Tochter Skype derzeit mit einem Wert von 1,7 Milliarden Dollar in den Büchern.

Themenseiten: Ebay, Skype, Skype, Telekommunikation, VoIP, Übernahmen

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