HTC verzeichnet 30-prozentigen Gewinneinbruch

Der Umsatz sinkt im ersten Quartal um 3,4 Prozent auf 706 Millionen Euro. Als Grund für den Rückgang nennt der Handyhersteller Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Produkte. Dennoch will er 2009 weiterhin zweistellig wachsen.

HTC hat seine vorläufigen Geschäftszahlen (PDF) für das erste Quartal 2009 veröffentlicht. Demnach ist der Nettogewinn des taiwanischen Handyherstellers um rund 30 Prozent auf 4,89 Milliarden Taiwan-Dollar (umgerechnet etwa 109 Millionen Euro) eingebrochen.

Der Umsatz ging gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,4 Prozent von 32,703 Milliarden auf 31,59 Milliarden Taiwan-Dollar (706 Millionen Euro) zurück. Der Gewinn pro Aktie (Earnings per Share, EPS) sank von 12,12 auf 6,56 Taiwan-Dollar (0,15 Euro).

Der Gewinn- und Umsatzrückgang sei vor allem darauf zurückzuführen, dass sich die Auslieferung einiger neuer Produkte bis April verzögert habe, teilte HTC mit. Insgesamt lägen die Ergebnisse des ersten Quartals gut vier Prozent unter den Erwartungen. Das Unternehmen hält dennoch an seinem für das Gesamtjahr prognostizierten zweistelligen Umsatzwachstum fest.

Themenseiten: Business, HTC, Quartalszahlen

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