Bericht: IBM reduziert Gebot für Sun

Die offerierte Summe sinkt um ungefähr 750 Millionen Dollar. Sun verlangt im Gegenzug Zusicherungen: IBM soll die Übernahme auch gegen wettbewerbsrechtliche Bedenken vorantreiben.

Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, stehen die Verhandlungen zur Übernahme von Sun Microsystems durch IBM vor ihrem Abschluss. Dem WSJ zufolge will IBM 9,55 Dollar pro Sun-Aktie zahlen. Damit hätte die Transaktion einen Gesamtwert von ungefähr 7 Milliarden Dollar. Gegenüber IBMs erstem Angebot sinkt der Kaufpreis demnach um ungefähr 750 Millionen Dollar. Im Gegenzug verlange Sun die Zusicherung, dass IBM die Übernahme auch gegen wettbewerbsrechtliche Bedenken vorantreiben werde, so die Quellen des WSJ.

Nach Ansicht von Anwälten und Analysten verfügen IBM und Sun über einen gemeinsamen Anteil von 65 Prozent am Markt für High-End-Unix-Server. Zudem beherrschen die beiden Unternehmen den Markt für Bandspeicher.

Sun soll schon länger nach einem Käufer gesucht haben. Erste Gerüchte über eine Übernahme durch IBM waren Mitte März aufgetaucht. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass IBM-Anwälte in Vorbereitung auf einen Kauf die Geschäftsunterlagen von Sun prüften. Die Quellen des WSJ schließen aber auch jetzt nicht aus, dass die Übernahmeverhandlungen noch scheitern.

Themenseiten: Business, IBM, SUN, Übernahmen

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