Nvidia veröffentlicht drittes Software-Paket für GPU-Computing

Die Anwendungen des "Graphics Plus Power Pack 3" basieren auf CUDA und PhysX. Zur Sammlung zählt der Quellcode des PhysX-Bildschirmschoners sowie die CUDA-Applikationen "MotionDSP vReveal" und "SETI@home".

Mit der Ankündigung der neuen High-End-Grafikkarte Geforce GTX 275 hat Nvidia auch eine neue Sammlung nicht grafikorientierter Applikationen veröffentlicht, die statt der CPU den deutlich leistungsfähigeren Grafikchip der Geforce-Karten (ab Geforce 8) zur Prozessberechnung (GPGPU) nutzen. Alle im „Graphics Plus Power Pack 3“ enthaltenen Tools basieren auf der Physikengine PhysX und der frei verfügbaren, von Nvidia entwickelten GPU-Programmiersprache CUDA (Compute Unified Device Architecture).

Die kostenlose Sammlung umfasst unter anderem einen PhysX-Patch für Ascarons Actionrollenspiel „Sacred 2: Fallen Angel“ und eine PhysX-Demo sowie ein Benchmark für das chinesische Social-Networking-Spiel „Star Tales„. Der Quellcode für den PhysX-Bildschirmschoner ist ebenfalls enthalten.

Komplettiert wird das Power Pack 3 durch die beiden neuen CUDA-Applikationen „MotionDSP vReveal“ und „SETI@home“. Erstere ermöglicht die einfache Nachbearbeitung qualitativ schlechter Videos – und zwar bis zu fünfmal schneller als auf einer CPU. SETI@home stellt die Rechenkraft der Nvidia-Grafikkarten dem gleichnamigen Forschungsprojekt der Berkeley University zur Verfügung, das mittels verteilter Rechnerlasten nach außerirdischem Leben sucht.

Das maximal knapp 1092 MByte große Softwarepaket steht ab sofort zum Download bereit. Als Mindestvoraussetzung nennt Nvidia Grafikkarten ab der Geforce-8-Serie mit 256 MByte Speicher und Treiberversion 178.24 oder höher.

Themenseiten: Geforce, Grafikchips, Nvidia, Software

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