Gartner: IT-Ausgaben sinken 2009 weltweit um 3,8 Prozent

Bis Jahresende wird die Branche voraussichtlich 3,2 Billionen Dollar umsetzen. Das Ausmaß der Krise übertrifft das Platzen der Dotcom-Blase 2001. Auf den Bereich Computerhardware wirkt sich die Rezession am stärksten aus.

Die Marktforscher von Gartner erwarten, dass die weltweiten IT-Ausgaben 2009 um 3,8 Prozent zurückgehen. Demnach wird die IT-Industrie bis Ende Dezember 3,2 Billionen Dollar umsetzen. 2007 lag der Jahresumsatz der Branche noch bei 3,4 Billionen Dollar.

„IT-Organisationen auf der ganzen Welt müssen ihre Budgets kürzen, und auch Verbraucher senken ihre Ausgaben“, sagt Gartner-Vizepräsident Richard Gordon. Das Ausmaß der Krise übertreffe das Platzen der Dotcom-Blase 2001. Damals waren die IT-Ausgaben laut Gartner um 2,1 Prozent gesunken.

Den Zahlen der Marktforscher zufolge zeigt die Rezession die stärksten Auswirkungen im Bereich Computerhardware. In diesem Marktsegment sollen die Umsätze um 14,9 Prozent auf 324,3 Milliarden Dollar sinken.

Die Ausgaben für IT-Services schrumpfen um 1,7 Prozent, die für Telekommunikation um 2,9 Prozent. Einzig der Markt für Unternehmenssoftware kann ein leichtes Wachstum von 0,3 Prozent verbuchen.

Eine langsame Besserung der Marktsituation erwartet Gordon erst im Laufe des nächsten Jahres. Die staatlichen Konjunkturprogramme seien zwar wichtig für eine langfristige Entwicklung, zeigten aber in diesem Jahr noch keine Wirkung.

Themenseiten: Business, Gartner, Krise, Studie

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