Bericht: IBM streicht bis zu 5000 weitere Stellen

Betroffen ist vor allem der Geschäftsbereich Global Business Services. Einige der Jobs lagert IBM nach Indien aus. Mitarbeiter können sich auf Stellen in ausländischen IBM-Niederlassungen bewerben.

Wie das Wall Street Journal berichtet, plant IBM, weitere Arbeitsplätze zu streichen. Die neue Kündigungswelle soll bis zu 5000 Mitarbeiter in den USA im Geschäftsbereich Global Business Services betreffen. Laut Lee Conrad, National Coordinator der Alliance@IBM, hat die IBM-Gewerkschaft bisher 1674 Entlassungen gezählt.

Einige der Jobs will IBM dem Bericht zufolge nach Indien auslagern. Beschäftigte des Unternehmens sagten, sie hätten IBM-Mitarbeiter aus Indien für Jobs angelernt, die jetzt ins Ausland verlagert würden. Zudem habe das Unternehmen zum Jahresanfang seinen Angestellten angeboten, sich auf Stellen in IBM-Niederlassungen in Entwicklungsländern zu bewerben, heißt es in dem Bericht.

Bereits im Januar hatte IBM Arbeitsplätze in den Bereichen Verkauf und Vertrieb und in der Software-Sparte abgebaut, ohne genaue Zahlen zu nennen. Nach Auskunft der Alliance@IBM beruft sich das Unternehmen auf ein Verbot der US-Börsenaufsicht SEC: IBM dürfe keine Details zu den Entlassungen veröffentlichen, weil es sich dabei um „routinemäßige Vorgänge“ handle, so die Gewerkschaft.

Themenseiten: Business, IBM, IT-Jobs

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