Nvidia stellt drei neue Workstation-Grafikkarten vor

Die Modelle FX 580, FX 1800 und FX 3800 vervollständigen die zehnte Quadro-FX-Generation. Die PCI-Express-2.0-Platinen unterstützen Nvidias SLI- und CUDA-Technologie. Preise liegen zwischen 150 und 900 Dollar.

Nvidia hat drei neue Workstation-Grafiklösungen vorgestellt. Das Einstiegsmodell FX 580 und die Mittelklasse-Karten FX 1800 sowie FX 3800 runden die zehnte Generation der Quadro-FX-Serie ab, zu der auch die Low-End-Version FX 380 sowie die beiden High-End-Varianten FX 4800 und FX 5800 zählen.

Die FX 580 arbeitet mit 32 Stream-Prozessoreinheiten und 512 MByte Speicher, der über ein 128-Bit-Interface angebunden ist. Die Datentransferrate beträgt nach Herstellerangaben bis zu 25,6 GBit/s. Die maximale Leistungsaufnahme gibt Nvidia mit 40 Watt an.

Die etwa 25 Prozent schnellere FX 1800 bietet 64 Stream-Prozessoren und 768 MByte Speicher. Das Speicherinterface ist 192 Bit breit. Die maximale Datentransferrate beträgt 38,4 GBit/s und die Leistungsaufnahme 59 Watt.

Die FX 3800 basiert auf dem GT200-Grafikchip und verfügt wie die FX 4800 über 192 Stream-Prozessoreinheiten. Ihr Speicher ist 1024 MByte groß und mit 256 Bit angebunden. Sie erreicht eine Übertragungsrate von bis zu 51,2 Git/s. Die Leistungsaufnahme soll 107 Watt nicht überschreiten.

Alle drei PCI-Express-2.0-Karten sind SLI-fähig und unterstützen Nvidias CUDA-Technologie. Damit können Entwickler die parallele Rechenleistung der Grafikkarten nutzen und komplexe Visualisierungen deutlich schneller durchführen. Farben stellen die Neuvorstellungen mit 10 Bit pro Komponente dar, was bei Bildbearbeitung und medizinischen Anwendungen von Nutzen ist.

Neben zwei DisplayPort-Schnittstellen steht ein DVI-Ausgang zur Verfügung. An die FX 3800 lässt sich zusätzlich eine Stereo-Shutter-Brille anschließen. Außerdem unterstützt sie die Virtualisierungstechnik VT-d und Nvidia SLI Multi-OS. Dadurch können die Geschwindigkeitsvorteile zweier im SLI-Verbund betriebener FX 3800 nicht nur im Hostsystem, sondern auch in virtuellen Umgebungen genutzt werden, beispielsweise in einer Windows-Installation unter Linux.

Die Neuvorstellungen ordnen sich sowohl leistungsmäßig als auch preislich zwischen dem 100 Dollar teuren Einstiegsmodell FX 380 und den High-End-Versionen FX 4800 (1800 Dollar) sowie FX 5800 (3300 Dollar) ein. Die FX 580 kostet 150 Dollar, die FX 1800 600 Dollar und die FX 3800 900 Dollar.

Die zehnt Quadro-FX-Generation im Überblick
Die zehnte Quadro-FX-Generation im Überblick (Bild: Nvidia)

Themenseiten: Grafikchips, Hardware, Nvidia

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