OpenGL 3.1 veröffentlicht

Die neue Spezifikation der Grafikschnittstelle enthält GLSL 1.40 und Textur-Buffer-Arrays. Damit soll eine effizientere und flexiblere Nutzung möglich sein. Allerdings ist OpenGL 3.1 nicht mehr zu den Versionen 1.x und 2.x kompatibel.

Die für die Entwicklung von OpenGL verantwortliche Khronos Group hat die Spezifikation 3.1 der plattform- und programmiersprachenunabhängigen Grafikschnittstelle freigegeben. Das Update enthält unter anderem die OpenGL Shading Language (GLSL) in Version 1.40 sowie Textur-Buffer-Arrays.

Letztere ermöglichen die Nutzung größerer Texturen. GLSL 1.40 soll durch erweiterte Funktionen für eine effizientere Textur- und Vertex-Verarbeitung sowie eine flexiblere Pufferverwaltung sorgen.

Neu ist eine API zum Kopieren von Puffer-Objekten, was besonders für GPGPU-Computing mittels Open Computing Language (OpenCL) wichtig ist. OpenCL wird Bestandteil von Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) sein und ermöglicht ähnlich wie Nvidias CUDA die Berechnung von Arbeitsprozessen auf Grafik- und anderen parallelen Prozessoren.

Um die Entwicklung zu beschleunigen, ist OpenGL 3.1 nicht mehr zu den Versionen 1.x und 2.x kompatibel. Mittels einer optionalen Erweiterung sollen aber auch weiterhin Anwendungen funktionieren, die eine ältere OpenGL-Version voraussetzen. Auf der Khronos-Website findet sich eine 352 Seiten starke Dokumentation (PDF) der OpenGL-3.1-Spezifikation, die alle Funktionen erläutert.

Nvidia bietet bereits einen Beta-Treiber für Windows, Linux, FreeBSD und Solaris an, der OpenGL 3.1 und GLSL 1.40 unterstützt. AMD will mit der kommenden Treiberversion nachziehen.

Themenseiten: Grafikchips, Khronos Group, Open Source, Software

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