Schweizer Holding reicht Patentklage gegen Apple ein

Die Nutzung des iPhone als E-Book-Reader soll gegen ein 1999 eingereichtes Patent verstoßen. Dieses beschreibt ein elektronisches Buch als ein Gerät mit einem geringen Gewicht. Die Monec Holding klagt auf Schadenersatz und Unterlassung.

Wie AppleInsider berichtet, hat die Schweizer Monec Holding bei einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Virginia eine Patentklage gegen Apple eingereicht. Darin werfen die Kläger Apple vor, dass die Nutzung des iPhones als E-Book-Reader gegen das von Monec 1999 eingereichte US-Patent 6,335,678 verstoße. Dieses beschreibt ein elektronisches Buch als ein Gerät mit einem geringen Gewicht, das über einen LCD-Touchscreen bedient wird und dessen Größe ausreichend ist, um eine Buchseite darzustellen.

Monec argumentiert, dass Apple Software zur Darstellung von E-Books auf dem iPhone in seinem App Store vertreibt. Dies sei ein Beweis dafür, dass das Apple-Smartphone auch ein E-Book-Reader ist.

Mit der Klage verlangt Monec Schadenersatz in unbekannter Höhe. Darüber hinaus fordert das Unternehmen die Erstattung seiner Anwaltskosten und den Erlass einer einstweiligen Verfügung, die Apple weitere Verstöße gegen das Patent untersagen soll.

Seit Anfang des Monats bietet Amazon in Apples App Store einen Viewer namens „Kindle for iPhone“ an, der elektronische Bücher auf dem iPhone und dem iPod Touch anzeigt. Unter dem Namen „Classics“ vertreibt Apple bereits seit Oktober 2008 eine weitere E-Book-Software.

Themenseiten: Apple, E-Books, Hardware, Mobile, iPhone

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1 Kommentar zu Schweizer Holding reicht Patentklage gegen Apple ein

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  • Am 26. März 2009 um 8:02 von tutnixzursache

    Trivialpatente
    Die Erben von Gene Roddenberry verklagen Motorrola wegen Klapphandy.
    Diese Technik wurde schon in den 70ern bei Star-Trek gezeigt und ist deshalb geistiges Eigentum……

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