Ericsson dementiert Ausstieg aus Joint Venture mit Sony

Auch Sony weist Berichte über ein Ende der Zusammenarbeit als haltlos zurück. Beide Partner stehen trotz hoher Verluste weiterhin zu ihrem gemeinsamen Handygeschäft.

Ericsson hat Berichte über seinen Rückzug aus dem gemeinsamen Handygeschäft mit Sony dementiert. „Wir stehen nach wie vor zu dem Joint Venture“, sagte Ericsson-Sprecherin Minako Nakatsuma Olofzon dem Nachrichtendienst Dow Jones Newswires. Auch Sony ließ durch einen Sprecher mitteilen, dass man die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Telekommunikationsausrüster fortführen werde.

Das Manager-Magazin hatte vergangene Woche berichtet, dass Ericsson mit dem japanischen Partner Gespräche über seinen Ausstieg aus dem Joint Venture führe. Sony habe bereits Interesse bekundet, das Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson komplett zu übernehmen. Um das Geschäft zu finanzieren, habe Sony bereits mit Banken verhandelt, hieß es weiter.

Grund für einen Ausstieg aus dem Mobilfunk-Joint-Venture hätte Ericsson allemal: Für das erste Quartal 2009 rechnet Sony Ericsson mit einem Vorsteuerverlust zwischen 340 und 390 Millionen Dollar. Hinzu kommen bis zu 20 Millionen Euro Restrukturierungskosten.

Themenseiten: Business, Ericsson, Sony Ericsson, Sony Europe Limited; Zweigniederlassung Deutschland, Übernahmen

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