Cross-Site-Scripting-Lücke in Twitter entdeckt

Angreifer können die Schwachstelle zum Einschleusen und Ausführen von Schadcode missbrauchen. Sicherheitsexperten stufen das Leck als kritisch ein. Vergangene Woche waren bereits 750 Twitter-Accounts betroffen.

Der Mikro-Blogging-Dienst Twitter weist eine Cross-Site-Scripting-Lücke (XSS) auf, die Angreifer zum Einschleusen und Ausführen von Schadcode missbrauchen können. Wie Informationweek berichtet, stufen Sicherheitsexperten das Leck als kritisch ein.

Die Forscher Lance James und Eric Wastl von Secure Sciences haben den Fehler entdeckt und einen Proof of Concept veröffentlicht. Twitter sei bereits über die Schwachstelle informiert worden, habe sich dazu aber noch nicht geäußert, heißt es in dem Bericht.

Secure Sciences betreibt derzeit zu Testzwecken einen Link, der den Forschern ermöglicht, die Daten der Nutzer zu sehen, die dem XSS zum Opfer gefallen sind. Die Lücke sei demnach immer noch aktiv und ausnutzbar. Vergangene Woche sollen etwa 750 Twitter-Accounts gehackt und zur Versendung von Spam missbraucht worden sein.

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