Nvidia lizenziert seine Physik-Engine PhysX an Nintendo

Bei der Wii übernimmt nicht die GPU, sondern die CPU die Physikberechnung. Grund dafür ist der in der Konsole eingesetzte AMD-Grafikprozessor. Wii-Entwickler können das PhysX-SDK ab sofort herunterladen.

Nur zwei Tage nach Bekanntwerden einer entsprechenden Vereinbarung mit Sony hat Nvidia seine Physik-Engine PhysX auch an Nintendo lizenziert. Im Gegenzug hat das japanische Unternehmen den Grafikkartenhersteller zum Tools-Solution-Provider für seine Spielkonsole Wii ernannt.

Laut Nvidia können registrierte Wii-Entwickler ab sofort das Software Development Kit (SDK) für PhysX herunterladen. Spieleentwickler können mit der Physik-Engine die Bewegungen von Objekten dynamisch und physikalisch korrekt animieren. Im Gegensatz zu PCs übernimmt bei der Wii jedoch nicht der Grafikprozessor die eigentliche Rechenarbeit, sondern die Power-PC-basierte Broadway-CPU der Spielkonsole. Die Wii-GPU stammt nämlich nicht von Nvidia, sondern vom Konkurrenten AMD.

„Aufgrund der größeren Anzahl Rechenkerne in der GPU können wir mit dem Grafikprozessor mehr Berechnungen durchführen als mit der CPU“, sagte Nvidia-Sprecher Brian Del Rizzo. „Das bedeutet aber nicht, dass die CPU nicht für die Berechnungen geeignet ist. Wir können jedoch die Vorteile einer Nvidia-GPU besser nutzen.“

Laut Tony Tamasi, Senior Vice President für Inhalte und Technologien bei Nvidia, ist die PhysX-Engine für Wii ein wichtiger Bestandteil der Cross-Plattform-Strategie seines Unternehmens. Davon profitierten nicht nur Entwickler, sondern auch die Spiele-Publisher.

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