Sony friert Gehälter seiner Mitarbeiter ein

Die Maßnahme greift ab dem 1. April und gilt für einen Zeitraum von zwölf Monaten. Sie ist einmalig in der Geschichte des japanischen Elektronikkonzerns. Die Bonuszahlungen werden ebenfalls ein Jahr lang gekürzt.

Sony hat eine weitere Maßnahme zur Kostenreduzierung angekündigt. Wie der Nachrichtendienst Bloomberg berichtet, wird der japanische Elektronikkonzern ab dem 1. April die Gehälter seiner Mitarbeiter für die nächsten zwölf Monate einfrieren.

Damit erhalten Angestellte des Elektronikkonzerns erstmals in Sonys Firmengeschichte innerhalb eines Jahres keine Gehaltserhöhung. Darüber hinaus will Sony im selben Zeitraum auch Sonderzahlungen an seine Mitarbeiter kürzen. Die Boni sollen von sechs auf vier Monatsgehälter sinken.

Sony-Sprecherin Mami Imada erklärte gegenüber Bloomberg, ihr Unternehmen reagiere mit den Einsparungen auf die schwierigen Marktbedingungen und die schlechten Prognosen. Ende Januar hatte Sony seine Voraussage für das Geschäftsjahr 2009 (bis 31. März) nach unten korrigiert und statt eines Gewinns einen Verlust in Höhe von 150 Milliarden Yen (umgerechnet etwa 1,15 Milliarden Euro) angekündigt.

Am Mittwoch hatte Sony zudem seine Dividende für das vierte Geschäftsquartal von 20 Yen (0,15 Euro) je Aktie auf 12,50 Yen (0,10 Euro) je Aktie gesenkt. Die Jahresdividende 2009 liegt mit 42,50 Yen (0,33 Euro) aber immer noch 70 Prozent über der Ausschüttung des Vorjahres.

Themenseiten: Business, IT-Jobs, Sony Europe Limited; Zweigniederlassung Deutschland

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