Sony Ericsson erwartet bis zu 390 Millionen Euro Verlust

Hinzu kommen bis zu 20 Millionen Euro Restrukturierungskosten. Als Grund für die schlechte Bilanz nennt der Handyhersteller eine schwache Nachfrage sowie einen Lagerabbau im Einzelhandel und anderen Vertriebskanälen.

Sony Ericsson rechnet für das erste Quartal 2009 mit einem Vorsteuerverlust zwischen 340 und 390 Millionen Dollar. Zusätzlich fielen Restrukturierungskosten in Höhe von 10 bis 20 Millionen Euro an, teilte der Handyhersteller mit.

Nach vorläufigen Schätzungen wird Sony Ericsson im ersten Quartal rund 14 Millionen Mobiltelefone verkaufen. Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Handy (Average Selling Price, ASP) soll bei 120 Euro liegen.

Der hinter Nokia, Samsung und LG viertgrößte Handyhersteller der Welt macht für den hohen Verlust eine schwache Nachfrage und einen Lagerabbau im Einzelhandel sowie in den Vertriebskanälen verantwortlich. Schon im Schlussquartal 2008 hatte Sony Ericsson einen Verlust von 187 Millionen Euro hinnehmen müssen.

In dieser Woche kamen zudem Gerüchte über einen Ausstieg Ericssons aus dem Joint Venture mit Sony auf. Nach Informationen des Manager-Magazins führt der schwedische Telekommunikationsausrüster mit dem japanischen Partner bereits Gespräche über seinen Rückzug aus dem gemeinsamen Handygeschäft.

Themenseiten: Business, Quartalszahlen, Sony Ericsson

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