AMDs Chipfertigung heißt jetzt Globalfoundries

Der bisherige Chef der AMD-Chipfertigung wird CEO des Joint Venture. Das Unternehmen will Chipanbieter ohne eigene Fertigung als Kunden gewinnen. In Dresden sollen ab 2010 32-Nanometer-Prozessoren produziert werden.

AMD hat seiner ausgelagerten Chipfertigung einen Namen gegeben. Das bisher als „The Foundry Company“ bezeichnete Joint Venture mit dem arabischen Investor Advanced Technology Investment Company (ATIC) heißt ab sofort „Globalfoundries“.

An der Spitze von Globalfoundries steht Doug Grose, der bisher als Senior Vice President die Chipfertigung von AMD geleitet hatte. Bereits gestern war bekannt geworden, dass Hector Ruiz vom AMD-Verwaltungsrat als Vorsitzender in das Aufsichtsgremium von Globalfoundries wechselt.

Als potenzielle Kunden neben AMD sieht Grose Unternehmen aus der Top Ten der Chipanbieter, die keine eigene Fertigung haben. Dazu gehören Qualcomm, Nvidia, SanDisk und Broadcom.

Globalfoundries werde sich in Dresden und auch im geplanten Werk im US-Bundesstaat New York auf die Produktion von Chips mit Strukturbreiten von 32 und 28 Nanometern konzentrieren, so Grose. Dresden soll bereits im nächsten Jahr 32-Nanometer-Prozessoren fertigen, New York ab 2012.

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