CeBIT: Navigon stellt lernfähiges Navigationssystem vor

Das Modell 7310 passt die Routenanweisungen dem Fahrverhalten des Nutzers an. Die Spracherkennung soll Kommandos auch aus normalen Sätzen herausfiltern können. Das Gerät erscheint im zweiten Quartal für 349 Euro.

Navigon hat auf der CeBIT in Hannover das neue High-End-Modell seiner Navigationsgeräteserie vorgestellt. Das 7310 tritt mit zahlreichen neuen Features wie Professional Voice Command, Clever Parking, City View 3D und MyRoutes die Nachfolge des 7210 an.

Das rahmenlose 16:9-Display des Navigationssystems hat eine Bildschirmdiagonale von 4,3 Zoll. Das Gerät misst 11,6 mal 7,5 mal 1,9 Zentimeter. Die für den Empfang von Verkehrsinformationen notwendige TMC-Antenne ist – wie bei Navigon üblich – in das Ladekabel integriert. Eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung ist ebenfalls an Bord.

Die wichtigsten Funktionen lassen sich mit dem neuen Feature Professional Voice Command per Sprache steuern. Das System soll nicht nur vordefinierte Stichworte verstehen, sondern aus ganzen Sätzen Kommandos filtern und ausführen, beispielsweise für eine höhere Lautstärke oder für eine andere Routenanzeige.

Mit MyRoutes passt sich das Gerät der Fahrweise an und berücksichtigt diese neben Tageszeit und Wochentag bei seinen Routenvorschlägen. Jemand, der in der Regel zügig unterwegs ist, erhält beispielsweise einen andere Empfehlung als jemand, der eher gemächlich fährt. Neben der am Fahrverhalten orientierten Route werden auch bis zu zwei Alternativen angezeigt. Welchen Weg er letztlich nimmt, entscheidet der Fahrer selbst.

Das neue TMC Routing zeigt eine Alternativroute zur Stauaumfahrung an und aktualisiert Ankunftszeit und Entfernung. Verkehrinformationen liest das 7310 wie Entfernungen sowie Namen von Straßen und Ausfahrten auf Wunsch vor (Spoken TMC).

Die Funktion Clever Parking soll den Fahrer dabei unterstützen, am Zielort schnell einen Parkplatz zu finden. Dazu informiert das System über Ort, Öffnungszeiten und Durchschnittspreise von in der Nähe befindlichen Parkmöglichkeiten. Die Zahl der freien Plätze kennt es allerdings nicht.

Das neue POI-Click ermöglicht die Auswahl von auf der Karte angezeigten Sonderzielen, etwa Rastplätzen, Restaurants oder Sehenswürdigkeiten. Dafür tippt der Nutzer einfach das POI-Symbol auf dem Display an. Das Feature Real Roadsign Pro zeigt jetzt nicht nur gefährliche Kurven, sondern auch andere relevante Verkehrsschilder an, was für eine bessere Orientierung und mehr Sicherheit sorgen soll.

Zur weiteren Ausstattung des 7310 zählen die schon vom Vorgänger bekannten Funktionen Fahrspurassistent Pro, Reality View Pro, Notfall-Hilfe, Panorama View 3D und Landmark View 3D. Außerdem stellt das System mit City View 3D den Innenstadtbereich von 70 europäischen Städten mit dreidimenionalen Gebäuden dar.

Mit Kartenmaterial für 40 Länder Europas wird das 7310 voraussichtlich im zweiten Quartal für 349 Euro erhältlich sein. Bei einer Registrierung innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf ist ein Rabatt in Höhe von 80 Prozent auf den Preis von 99 Euro für das aktuellste Kartenmaterial für 24 Monate garantiert. Alle drei Monate steht ein Update mit neuen Straßen, Hausnummern und Sonderzielen zum Download bereit.

Neben dem 7310 hat Navigon auch die Nachfolger der Midrange-Navigationssysteme 2110 max und 2150 max vorgestellt, die ebenfalls im zweiten Quartal für 229 respektive 259 Euro auf den Markt kommen sollen. Außer der 3D-Ansicht für Landschaften, Städte und Sehenswürdigkeiten, Professional Voice Command sowie Real Roadsign Pro verfügen sie nahezu über dieselbe Ausstattung wie das 7310. Das 4350 max bietet im Gegensatz zum 4310 max serienmäßig eine Text-to-Speech-Funktion, Spoken TMC sowie eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung.

Navigon 7310
Das Navigon 7310 passt die Routenanweisungen dem Fahrverhalten des Nutzers an (Bild: Navigon).

Themenseiten: CeBIT, GPS, Hardware, Messe, Navigation, Navigon

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